Vergleich von Angeboten
Worauf muss ich achten, wenn ich Angebote vergleiche?
Wenn Sie verschiedene Angebote vergleichen wollen, müssen Sie Angebote für identische Eckwerte einholen.
Die wichtigsten Eckwerte sind unter anderem:
die genaue Höhe des Finanzierungsbetrages
,
die Höhe der Tilgung
,
Sondertilgungswünsche
und die gewünschte Zinsbindung.
Außerdem sollten sie sich alle Kosten und Gebühren der Vertragsabwicklung benennen lassen. Wenn Sie die Angebote erhalten, vergleichen Sie den angebotenen Effektivzinssatz und die Restschuld
am Ende der Zinsbindung.
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Was ist die Laufzeit?
Was ist die Laufzeit eines Darlehens?
Die Laufzeit eines Darlehens beschreibt den Zeitraum vom Vertragsabschluss bis zur vollständigen Rückzahlung.
Bei einer Tilgung von 1% beträgt die Laufzeit Ihres Darlehens zwischen 30 und 35 Jahren, während sie sich bei einer Tilgung von 2% auf 25 bis 28 Jahre verkürzt. Je höher Sie Ihr Darlehen tilgen, desto kürzer wird die Laufzeit.
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Wie errechnet sich die monatliche Rate?
Die Rate setzt sich aus Darlehensbetrag, Nominalzins
und Tilgungssatz zusammen. Sie können die Rate nach der folgenden Formel errechnen:
Jährliche Rate = Darlehensbetrag x (Nominalzins + Tilgungssatz) / 100
Monatliche Rate
= Darlehensbetrag x (Nominalzins + Tilgungssatz) / 1200
Beispiel:
Darlehensbetrag: 200.000 Euro
Nominalzins: 5,00%
Tilgungssatz: 1,00%
Jährliche Rate: 200.000 Euro x (5,00 + 1,00) / 100 = 12.000 Euro
Monatliche Rate: 200.000 Euro x (5,00 + 1,00) / 1200 = 1.000 Euro
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Nominal- und Effektivzins
Nominal- und Effektivzins wo liegt der Unterschied?
Der Nominalzins gibt die Höhe der Verzinsung Ihres Darlehens an und dient zur Berechnung der von Ihnen an den Darlehensgeber
zu zahlenden Zinsrate.
Im Gegensatz zum Nominalzins berücksichtigt der gemäß Preisangabenverordnung
auszuweisende Effektivzins preisbestimmende Faktoren aus dem regelmäßigen Kreditverlauf. Preisbestimmende Faktoren sind der Nominalzinssatz, Bearbeitungsgebühren, Zinsund Tilgungsverrechnungstermine, Tilgungssatz, -beginn und -höhe sowie der Auszahlungskurs. Diese Faktoren werden bei der Berechnung auf die vereinbarte Zinsfestschreibungszeit verteilt.
Das Ergebnis ist der Effektivzins, der die Gesamtkosten des Darlehens pro Jahr in Prozent angibt und Ihnen als theoretische Vergleichsgröße dient. Sie können nun mit Hilfe des Effektivzinses Darlehensangebote mit gleicher Zinsfestschreibungszeit vergleichen. Hierfür müssen in den jeweiligen Angeboten allerdings alle preisbestimmenden Faktoren bis auf den Nominalzins identisch sein.
Da Ihnen die Berechnungsfaktoren aber leider nicht immer genannt werden, ist ein Preisvergleich über den Effektivzins nur bedingt möglich. Erschwert wird der Vergleich auch durch eine Reihe weiterer Kosten, die nicht im Effektivzins berücksichtigt sind, wie z.B. die Kosten für ein Wertgutachten, Bereitstellungszinsen
, Teilvalutierungsund Kontoführungsgebühren.
Wir empfehlen Ihnen daher, neben dem Effektivzins auch die weiteren Kosten für das von Ihnen gewünschte Darlehen eingehend zu prüfen.
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Anforderungen an Einkommensverhältnisse
Welche Anforderungen werden an die Einkommensverhältnisse gestellt?
Hier wird zwischen Angestellten und Selbstständigen bzw. geschäftsführenden Gesellschaftern unterschieden. Die Finanzierung von Vereinen, Firmen und ähnlichem ist nicht möglich.
Bei Angestellten ist ein unbefristetes Angestelltenverhältnis Voraussetzung.
Außerdem gilt:
keine laufende Probezeit bzw. die Auszahlung erst nach Ablauf der Probezeit;
Steuerfreibeträge werden entsprechend der Steuerklasse vom Gehalt abgezogen;
Pflege/ Erziehungsgeld, Unterhalt, 325-Euro-Jobs, etc. werden nur zum Teil berücksichtigt.
Bei Selbstständigen muss die Firma seit mindestens 3 Jahren bestehen und über positives Eigenkapital
verfügen. Die Gewinnund Umsatzentwicklung der letzten 3 Jahre muss stabil oder steigend sein. Das Einkommen ermittelt sich aus der Gewinnentwicklung der letzten 3 Jahre.
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Beleihungsauslauf
Was ist der Beleihungsauslauf?
Der Beleihungsauslauf stellt das Verhältnis zwischen Ihrem Darlehen (zzgl. bestehender Vorlasten) und dem Beleihungswert
des Objektes dar. Ihre Konditionen
werden grundsätzlich umso günstiger, je besser der Beleihungsauslauf ist.
Sie können Ihren Beleihungslauf mit der folgenden Formel berechnen:
Beleihungsauslauf = (Gesamtdarlehen + ggf. KfW-Darlehen + ggf. bestehende Vorlasten) / (Beleihungswert x 100)
Beispiel:
Der Beleihungswert Ihres Objektes beträgt 300.000 Euro.
Ihr Gesamtdarlehen soll 130.000 Euro betragen.
Außerdem soll ein KfW-Darlehen über 50.000 Euro in die Finanzierung eingebunden werden.
Es bestehen keine Vorlasten.
Dann ist der Beleihungsauslauf:
Beleihungsauslauf = (130.000 + 50.000 + 0) / (300.000 x 100 ) = 60,0 %
Folgende Grenzen werden unterschieden:
|
60% ca. 51% - 54% |
| 70% ca. 60% - 63% |
| 80% ca. 68% - 72% |
| 90% ca. 75% - 78% |
| 100% ca. 81% - 84% |
Die günstigsten Konditionen bekommen Sie, wenn die von Ihnen gewünschte Darlehenssumme den 60%-igen Beleihungsauslauf nicht übersteigt. In der Regel geht man von einem max. Beleihungsauslauf von 100% aus.
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Was ist ein KfW-Darlehen?
Mit dem KfW-Darlehen können Sie staatliche Fördermittel in die Immobilienfinanzierung integrieren. Mehr unter
KfW-Darlehen.
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Was ist ein Eigenheimzulagedarlehen?
Ein Eigenheimzulagedarlehen ermöglicht es Ihnen, durch eine Vorfinanzierung mit der Eigenheimzulage mehr Eigenkapital zu schaffen. Diese Möglichkeit besteht als abgezinstes Darlehen (keine zusätzliche monatliche Belastung) oder als Förderdarlehen (monatliche Zinsleistung). Genauere Angaben finden Sie auf unserer Extraseite zur Vorfinanzierung der
Eigenheimzulage.
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Was ist ein Forward-Darlehen?
Das Forward-Darlehen ist ein Instrument für die Anschlussfinanzierung
: Es sichert schon heute den Zinssatz für später bis zu 36 Monate im Voraus. Mehr unter
Forward-Darlehen.
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Versicherungsdarlehen
Was ist ein Versicherungsdarlehen?
Ein Versicherungsdarlehen ist das ideale Konzept für Kapitalanleger, die vor allem die steuerlichen Vorteile einer Immobilienfinanzierung voll ausschöpfen wollen. Mehr unter
endfällige Darlehen.
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