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Lexikon

Unser Lexikon hilft Ihnen dabei die branchentypischen Fachwörter rund um die Thematiken Wohneigentum und Baufinanzierung besser zu verstehen. Wählen Sie dazu den jeweiligen Anfangsbuchstaben des gesuchten Begriffs.

Listenansicht für die Begriffe

ABB

Abkürzung für "Allgemeine Bauspar-Bedingungen".

Abbuchungsauftrag

Seit 2014 lediglich als SEPA-Firmenlastschrift anwendwar, wenn keiner der Beteiligten Verbraucher ist.

Abgeld

Anderer Begriff für "Disagio".

Abgeschlossenheitsbescheinigung

Die Abgeschlossenheitsbescheinigung wird vom Bauaufsichtsamt ausgestellt und bestätigt, dass Wohnungen nach dem WEG abgeschlossen sind. Die Wohnungen sind somit baulich von anderen Wohnungen getrennt und sind von außen mit einem eigenen Zugang erreichbar.

Ablösesumme

Bei einer Umschuldung wird dieser Betrag von der neuen Bank an die bisherige Bank gezahlt. Die Ablösesumme setzt sich aus der Restschuld, den Bearbeitungsgebühren und der eventuell anfallenden Vorfälligkeitsentschädigung zusammen.

Ablösung

Ablösung ist die vollständige Rückführung eines Darlehens bei einem Kreditinstitut (durch Umschuldung oder Einsatz von Eigenkapital).

Abnahmeverpflichtung

Der Darlehensnehmer verpflichtet sich hier, das Darlehen innerhalb einer vereinbarten Frist durch Auszahlung in Anspruch zu nehmen.

Abschlussgebühr

Die Abschlussgebühr ist eine einmalige Gebühr, die bei Abschluss eines Bausparvertrages von den Bausparkassen erhoben wird. Diese Gebühr setzt sich aus Beratungs- und Abschlusskosten zusammen.

Abschlussphase

Die Abschlussphase ist die erste Phase eines Bausparvertrages. Hier wird der Vertrag abgeschlossen und die Abschlussgebühr berechnet.

Abteilung I - III des Grundbuches

Im Grundbuch sind 3 Abteilungen zu finden:
Abteilung I gibt auskunft über die Eigentumsverhältnisse.
In Abteilung II sind alle Lasten und Beschränkungen des Grundstücks verzeichnet.
Die Hypotheken, Grundschulden und Rentenschulden, mit denen ein Grundstück belastet ist, sind in Abteilung III zu finden.

Abtrag

Die monatlichen Raten (Annuitäten), welche für die Rückzahlung der Finanzierung aufgewendet werden, werden Abtrag genannt.

Abtretung

Bei einer Abtretung werden Rechte und Ansprüche auf einen Dritten übertragen. Es kann z.B. der Anspruch auf die Auszahlung eines Bausparvertrages durch den Darlehensnehmer an den Darlehensgeber abgetreten werden. Eine Abtretung kommt z.B. bei einem Festdarlehen mit einem Tilgungsersatzprodukt zum Einsatz.

Abzahlungsdarlehen

Im Gegensatz zum Annuitätendarlehen (gleichbleibende Ratenhöhe) sinkt bei einem Abzahlungsdarlehen die Ratenhöhe. Hierdurch ergibt sich eine längere Laufzeit.

AGB

Abkürzung für "Allgemeine Geschäftsbedingungen".

Agio

Manche Banken verlangen für die Bereitstellung eines Darlehens einen Aufpreis, das sogenannte Agio (Aufgeld). Hierbei wird der Darlehensbetrag zu 100% ausgezahlt. Allerdings muss der Darlehensnehmer einen höheren Betrag zurückzahlen. Auch ist in einem solchen Fall der Sollzinssatz höher.

Akzessorietät

Im juristischem Sinne bedeutet Akzessorietät "abhängig" oder "gebunden". Das bedeutet, dass eine Sicherheit (z.B. Hypothek, Bürgschaft) vom Bestehen einer Kredit-Forderung abhängig ist. Wenn die Forderung erlischt, erlischt damit auch die Sicherheit.

Alleineigentum

Als Alleineigentümer werden Sondereigentümer bezeichnet. Das Sondereigentum wird in der Teilungserklärung ausgewiesen. Das Alleineigentum an einer Wohnung wird als Wohnungseigentum bezeichnet.

Allgemeine Bauspar-Bedingungen

In den Allgemeinen Bauspar-Bedingungen werden die rechtlichen Vertragsbestimmungen zwischen Bausparer und Bausparkasse geregelt. Sie sind fester Bestandteil von jedem Bausparvertrag.

Allgemeine Darlehensbedingungen

In den Allgemeinen Darlehensbedingungen sind die Vertragsbestimmungen, die grundsätzlich für alle Kunden bei der Abwicklung eines Darlehens gelten, zu finden. Das AGB-Gesetz ist die gesetzliche Grundlage auf dem diese Bestimmungen basiert.

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind vorformulierte Bedingungen für eine Vielzahl von Verträgen, welche bei Vertragsabschluss unter Umständen Vertragsinhalt werden können.

Altenteil

Hier wird die leibliche und persönliche Versorgung des Berechtigten im Zusammenhang mit der Übertragung eines Anwesens gesichert. Das Altenteilsrecht bezieht sich auf dinglich gesicherte Nutzungen und Sach- und Dienstleistungen aus oder auf einem Grundstück.

Amortisation

Wenn für eine Anschaffung Geld ausgegeben wurde, bedeutet Amortisation die Rückzahlung einer Schuld. Die anfänglichen Aufwendungen für ein Objekt werden durch die dadurch entstehenden Erträge gedeckt.

Amtlicher Lageplan

Der amtliche Lageplan wird von den Kataster- oder Liegenschaftsämtern geführt. Aus dem Lageplan lassen sich die genaue Lage des Grundstücks, die darauf errichteten Gebäude und andere baurechtliche Details entnehmen. Der Lageplan ist Bestandteil eines Bauantrages und setzt sich aus einem schriftlichen und zeichnerischen Teil zusammen.

Anderkonto

Das Anderkonto ist eine spezielle Form eines Treuhandkontos. Das Konto wird hierbei in eigenem Namen, jedoch für fremde Rechnung geführt und für einen Dritten verwaltet.

Anfänglicher effektiver Jahreszins

Von einem anfänglichen effektiven Jahreszins spricht man, wenn bei Vertragsabschluss Änderungen vorbehalten werden, wie z.B. ein variabler Zinssatz.

Anlagenaufwandszahl

Die Anlagenaufwandszahl beschreibt das Verhältnis von Aufwand und Nutzen eines gesamten Anlagensystems zur Raumheizung, Be- und Entlüftung, sowie der Warmwasseraufheitung. Je niedriger die Anlagenaufwandszahl ist, umso effizienter ist die Anlage. Die anteilige Nutzung erneuerbarer Energien wird mit eingeschlossen.

Annahmeerklärung

Wenn die Bank das Darlehen zusagt, spricht man von einer Annahmeerklärung. Diese wird schriftlich an den Antragsteller versandt.

Annuität

Die Annuität ist die für ein Darlehen anfallende Rate pro Jahr. Sie setzt sich aus einem Tilgungs- und Zinsanteil zusammen, wobei der Tilgungsanteil im Laufe der Rückzahlung steigt und der Zinsanteil in dieser Zeit sinkt, so dass die Ratenhöhe immer gleich hoch bleibt. Die Basis für die Berechnung der Annuität ist der Sollzinssatz und der Tilgungssatz des Darlehens.

Annuitätendarlehen

Ein Annuitätendarlehen ist ein Darlehen mit konstanten Raten. Die Annuität setzt sich aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil zusammen. Da mit jeder Rate ein Teil der Restschuld getilgt wird, verringert sich der Zinsanteil zugunsten des Tilgungsanteils.

Anpassungstermin

An diesem Termin läuft die im Darlehensvertrag vereinbarte Zinsbindung ab, so dass eine Apassung der Konditionen nötige werden kann.

Anschaffungsdarlehen

Ein Anschaffungsdarlehen ist die frühere Bezeichnung für einen Ratenkredit.

Anschaffungskosten

Um einen Vermögensgegenstand zu erwerben und in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen, sind Aufwendungen nötig. Diese bezeichnet man als Anschaffungskosten. Zu den Anschaffungskosten zählen u.a. Erwerbskosten, Renovierungskosten, Grunderwerbssteuer.

Anschaffungsnahe Erhaltungsaufwendungen

Anschaffungsnahe Erhaltungsaufwendungen liegen vor, wenn Aufwendungen für die Instandsetzung und Modernisierung eines Gebäudes anfallen. Diese finanziellen oder sachlichen Aufwendungen fallen im zeitlichen Zusammenhang mit dem Erwerb eines Gebäudes an.

Anschlussfinanzierung

Fortsetzung einer laufenden Finanzierung.

Anschlusskosten

Für den Anschluss eines Grundstücks an das öffentliche Versorgungsnetz (vom Haus bis zur Grundstücksgrenze) fallen Anschlusskosten an.

Anspruch auf weitere Darlehen

Wenn Anspruch auf weitere Darlehen bestehen, können diese bei der Baufinanzierung dem Eigenkapital hinzugerechnet werden. Weitere Darlehen können z.B. aus einem bestehenden Bausparvertrag kommen.

Anzahlung

Die Anzahlung ist ein Mittel um die monatliche Rate zu verringern, da der Finanzierungsbeitrag reduziert wird. Die Anzahlung kann in Form von Sachwerten und Barleistungen vorkommen.

Arbeitgeberdarlehen

Das Arbeitgeberdarlehen ist eine unentgeltliche oder verbilligte Überlassung eines Darlehens vom Arbeitgeber an den Arbeitsnehmer.

Arbeitnehmersparzulage

Die staatlich gewährte Geldzulage zur Förderung der Vermögensbildung der Arbeitnehmer nennt man Arbeitnehmersparzulage. Für vermögenswirksame Leistungen, also Geldleistungen, die der Arbeitgeber für den Arbeitnehmer anlegt, ist dies eine staatliche Subvention.

Aufgebotsverfahren

Wenn man Ansprüche aus einem verloren gegangenen Grundschuld- / Hypothekenbrief geltend machen möchte, kommt es zu einem Aufgebotsverfahren. Es handelt sich hier um eine öffentliche gerichtliche Aufforderung zur Anmeldung von Ansprüchen oder Rechten aus dem verloren gegangenen Grundschuld- / Hypothekenbrief. Mit Ablauf des Aufgebotes durch ein Ausschlussurteil wird dieser Brief für kraftlos erklärt, ebenso wie die vollstreckbare Ausfertigungen der Grundschuld-Bestellungsurkunden. Es kann bei Bedarf dann ein neuer Grundschuldbrief erstellt oder das Grundspandrecht gelöscht werden.

Aufgeld

Anderer Begriff für "Agio".

Auflassung

Wenn sich Käufer und Verkäufer über den Übergang eines Eigentums an einem Grundstück (§ 925 BGB) einigen, spricht man von einer Auflassung. Diese wird in der Regel im Rahmen des Kaufvertrages vom Notar beglaubigt. Durch die Auflassung und Eintragung des Eigentumswechsels im Grundbuch wird der Eigentumsübergang bewirkt.

Auflassungsvormerkung

Die Auflassungsvormerkung sichert den Anspruch des Grundstückskäufers auf Eigentumsübertragung bis zu seiner endgültigen Eintragung als neuer Eigentümer. Die Eintragung erfolgt in Abteilung II des Grundbuches.  Alle Belastungen und Verfügungen über das Grundstück sind unwirksam, sofern sie zeitlich nach der Auflassungsvormerkung und ohne Zustimmung des Auflassungsberechtigten (=Grundstückskäufer) durchgeführt werden.

Aufteilungsplan

Gemeint sind damit alle zur Darstellung des aufzuteilenden Gebäudes notwendigen Zeichnungen. Alle Einzelräume, die zu demselben Wohnungseigentum gehören, müssen hier mit derselben Nummer gekennzeichnet sein. Zum Aufteilungsplan gehört auch die Abgeschlossenheitsbescheinigung.

Aufwendungsdarlehen/-zuschüsse

Beim Bau oder Erwerb von Wohneigentum fallen immer Aufwendungsdarlehen an. Dabei werden diese als zinsgünstige Darlehen bezeichnet, die für den Bau eines Hauses oder den Kauf einer Wohnung anfallen. Der Wohnungsbau wird auch durch steuerliche Vergünstigungen wie Abschreibungen und laufende Zuschüsse, die häufig auch als Aufwendungszuschüsse bezeichnet werden, staatlich gefördert. Die Darlehen stellen zwar keinen direkten Zuschuss dar, aber doch eine Subvention für den Wohnungsbau, da sie deutlich zinsgünstiger als üblich angeboten werden.

Aufwendungshilfen

Für Eigentümer neu errichteter, eigengenutzter Immobilien sind Aufwendungshilfen öffentliche Zuschüsse oder Darlehen, die zu einer Entlastung nach dem Bezug beitragen sollen. Für die Aufwendungshilfen gelten die Bestimmungen des II. WoBauG.

Ausbauhaus

Beim Ausbauhaus wird das Haus nur bis zu einem bestimmten Stand durch die Baufirma gebaut. Alle weiteren Arbeiten (z.B. Innenausbau) werden durch den Bauherrn in Eigenleistung zu Ende gebracht.

Ausbietungsgarantie

Einen Vetrag zwischen einem Grundpfandgläubiger, der die Zwangsversteigerung einer Immobilie betreibt, und einem an der Ersteigerung Interessierten, dennt man Ausbietungsgarantie. Der Interessent verpflichtet sich hier gegenüber dem betreibenden Gläubiger (Bank) im Versteigerungstermin ein Gebot in einer vereinbarten Mindesthöhe abzugeben. Da sich der Interessent mit dem Vertrag zum Erwerb einer Immobilie verpflichtet, bedarf dieser der notariellen Beurkundung. Der betreibende Gläubiger (Bank) bietet dem Interessenten häufig Gegenleistungen an, wie z.B. Übernahme der Finanzierung zu Sonderkonditionen, Verzicht auf Sicherheitsleistung, nicht den Zuschlag des Interessenten zu verhindern.

Ausfallbürgschaft

Bei der Ausfallbürgschaft kann der Bürge erst in Anspruch genommen werden, wenn der Gläubiger nachgewiesen hat, dass ein Ausfall der Forderung, zumindest teilweise, endgültig eingetreten ist.

Auszahlung

Die Auszahlung des Darlehens erfolgt erst, wenn alle vertraglichen Bedingungen erfüllt sind. Die Auszahlungshöhe ist ebenfalls vertraglich geregelt. In der Regel wird der Betrag bei Bestandsimmobilien vollständig und bei Neubauten nach Baufortschritten ausgezahlt.

Auszahlungsbetrag

Der Betrag, der dem Darlehensnehmer tatsächlich aus dem Darlehen zur Finanzierung der Immobilie zur Verfügung steht, nennt man Auszahlungsbetrag.

Auszahlungskurs

Der Prozentsatz des Darlehensbetrages (Nominatbetrag), welcher dem Darlehensnehmer ausgezahlt wird, wird als Auszahlungskurs bezeichnet. In der Regel beträgt dieser 100%. Sollte jedoch ein Disagio vereinbart worden sein, kann dieser auch unter 100% liegen.

Auszahlungsvoraussetzungen

Ein Darlehen wird erst an den Darlehensnehmer ausgezahlt, wenn alle im Darlehensvertrag vereinbarten Bedingungen erfüllt sind und die entsprechenden Unterlagen vorliegen.

Außenanlagen

Zu den Außenanlagen gehört die Umgebung des Hauses auf dem Grundstück. Hierzu gehöhren die Ver- und Entsorgungsleitungen vom Hausanschluss bis zur Grundstücksgrenze, Gartenanlagen, Pflasterung und Besfestigungen von Wegen.

Außerplanmäßige Sonderzahlung

Eine außerplanmäßige Sonderzahlung ist eine einmalige Teilrückzahlung des Kreditbetrages, wodurch dich der zurück zu zahlende Kreditbetrag um die geleistete Sonderzahlung vermindert. Die Sonderzahlung wirkt sich auch kostenmindernd auf die noch zu zahlenden Zinsen und die sonstigen laufzeitabhängigen Kosten aus.

Aval

Wenn ein Kreditinstitut eine Bürgschaft übernimmt oder eine Garantie stellt, spricht man von einem Aval. Dabei wird kein Geldbetrag, sondern die eigene Kreditwürdigkeit zur Verfügung gestellt. Mit der Übernahme eines Avals verpflichtet sich das Institut für die Verbindlichkeiten des Kreditnehmers einem Dritten gegenüber einzustehen. Im Falle einer Garantie steht es für einen bestimmten in der Zukunft liegenden Erfolg ein.

Avalgebühr

Die Bank erhält für die Übernahme eines Avals eine Avalgebühr.

Online Antrag

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Finanzierung anfragen

AXA: Senkung der Baufi-Konditionen

Erfreulicherweise senkt die AXA ihre Konditionen für die Baufinanzierung je nach Zinsbindung um bis zu 0,05%.

Commerzbank: Zinssenkung per 06.12.2018

Die Commerzbank senkt die Einstände für das Baufinanzierungsgeschäft. Der Zinsnachlass beträgt je nach Zinsbindung 0,13%.

DEVK: Konditionssenkung

Am 06.12.2018 senkt die DEVK ihre Baufi-Konditionen - je nach Zinsbindung - bis zu 0,10%. Jetzt Angebot aktualisieren lassen.

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