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Lexikon

Unser Lexikon hilft Ihnen dabei die branchentypischen Fachwörter rund um die Thematiken Wohneigentum und Baufinanzierung besser zu verstehen. Wählen Sie dazu den jeweiligen Anfangsbuchstaben des gesuchten Begriffs.

Listenansicht für die Begriffe

b.a.w.-Konditionen

Hierbei handelt es sich um Konditionen die "bis auf weiteres" gelten.

Back Office

Als Back Office bezeichnet man den sich im Hintergrund befindlichen Bereich eines Finanzdienstleisters. Hier erfolgt kaum oder kein Kontakt zu den Kunden.

Ballonfinanzierung

Eine Ballonfinanzierung wird auch als Schlussratenfinanzierung bezeichnet. Hierbei sieht der Tilgungsplan eine sehr hohe Schlussrate (den Ballon) vor. Diese übersteigt die laufenden Raten um ein Vielfaches. Typischerweise macht diese Schlussrate mehr als die Hälfte der Darlehenshöhe aus. Üblich ist diese Finanzierungsform besonders bei Autokrediten.

Bank

Eine Bank ist ein Kreditinstitut das Bankgeschäfte gemäß § 1 des KWG (Kreditwesengesetz) betreibt. Als Bank dürfen sich nur Unternehmen bezeichnen, die eine Banklizenz besitzen. Zu den Bankgeschäften gehören z.B. die Entgegennahme von Einlagen oder die Ausgabe von Darlehen.

Banken-Gruppen

Je nach Zweck sind Banken in unterschiedliche Gruppen zusammengefasst.

Bankfeiertage

An Bankfeiertagen werden in den Banken keine Bankgeschäfte abgewickelt. Diese können unter Umständen von den gesetzlichen Feiertagen abweichen.

Bankvorausdarlehen

Das Bankvorausdarlehen dient der Vorfinanzierung eines Bausparvertragses. Das bedeutet, dass der Bausparvertrag bereits vor Zuteilung vor- bzw. zwischenfinanzierung. Die Bausparsumme enspricht dabei dem Darlehensbetrag. Mit Zuteilung des Bausparvertrages wird das Bankvorausdarlehen abgelöst. Solange das Bankvorausdarlehen läuft sind nur Zinsen und keine Tilgung zu zahlen (Tilgunsaussetzung), statt dessen wird der Bausparvertrag bespart.

Basispunkt

Im Finanzwesen wird ein Prozenpunkt als Basispunkt bezeichnet. Ein Basispunkt ist der hundertste Teil eines Prozentpunktes (0,01%).

Bauantrag

Um eine Baugenehmigung für ein Bauvorhaben zu erhalten, muss der Bauherr bei der Baubehörde einen schriftlichen Bauantrag einreichen. Dem Bauantrag müssen alle für die Bearbeitung und Beurteilung des Bauvorhabens erforderlichen Unterlagen (Bauvorlagen) beigelegt sein. Folgende Unterlagen gehören zum Bauantrag:
- Bauantragsvordruck, dieser muss vom Bauherrn und vom vorlageberechtigten Entwurfsverfasser (Architekt, Ingenieur) unterschrieben sein
- Bauzeichnungen im Maßstab 1:100
- Katasteramtlicher Lageplan im Maßstab 1:1000 bzw. 1:500
- Baubeschreibung
- Flächenberechnungen und Berechnung des umbauten Raumes (Kubaturberechnung)
- Technische Nachweise zur Statik etc.
- Entwässerungspläne

Bauanzeige

Mit der schriftlichen Bauanzeige gibt der Bauherr ein nicht baugenehmigungspflichtiges Bauvorhaben bei der zuständigen Baubehörde bekannt. Sofern 4 Wochen nach Bekanntgabe keine Einwände von der Baubehörde kommen, kann mit dem Bau begonnen werden.

Baubeschreibung

Die Baubeschreibung ist eine detaillierte Beschreibung des zu errichtenden Gebäudes. Aufgelistet werden hier, neben der Art der Bauausführung, die zum Einbau gelangenden Materialien beschrieben und aufgelistet.

Baudarlehen

Ein Baudarlehen kann ausschließlich zur Finanzierung im Zusammenhange mit Baumaßnahmen oder Immobilienkauf verwendet werden. Hierbei ist es wichtig, dass eine Immobilie (Grundstück, Haus oder Eigentumswohnung) vorhanden ist, die beliehen werden kann und damit als Sicherheit dient.

Bauerwartungsland

Wenn ein Grundstück als Bauerwartungsland gekennzeichnet ist, bestehen hierfür Planungsabsichten für eine bauliche Nutzung.

Baufinanzierung

Wenn man eine Immobilie kaufen oder bauen möchte, benötigt man meist eine Baufinanzierung. Dabei wird ein Darlehen bei einer Bank aufgenommen und über einen Zeitraum von mehreren Jahren wieder zurück gezahlt.

Baufortschritt

Bei Neubauten und umfangreichen Modernisierungen werden Darlehen in der Regel nach Baufortschritt ausgezahlt. Der erreichte Bautenstand muss durch den Bauherrn oder Architekt bestätigt werden, damit die Bank den jeweiligen Darlehensteil auszahlt. Oft erfolgt die Auszahlung nach MaBV. Individuelle Absprachen zwischen Bauherr und Bauträger sind auch möglich.

Bauförderung

Zuschüsse und steuerliche Vergünstigungen werden an Vermieter gegeben, um den Wohnungsbau anzukurbeln.

Bauförderung des Staates

Wenn Familien mit geringem Einkommen oder vielen Kindern Wohneigentum erwerben möchten, unterstützt der Staat diese. Es gelten jedoch in jedem Bundesland unterschiedlichste Bestimmungen.

Baugenehmigung

Die Baugenehmigung ist die offizielle Erlaubnis der Bauaufsichtsbehörde, um eine Immobilie zu errichten, zu ändern oder zu beseitigen.

Baugrenze

Die Baugrenze ist eine im Bebauungsplan festgesetzte Grenze. Diese darf von Gebäuden oder deren Teilen nicht überbaut werden.

Bauhelferversicherung

Wenn bei einem privaten Bauvorhaben Eigenleistungen durch Freunde oder Verwandte erbracht werden, ist es notwendig eine Bauhelferversicherung abzuschließen, um Risiken abzudecken die zu Schäden führen können.

Bauherr

Wenn man ein Bauvorhaben in eigenem Namen und Interesse durchführt bzw. durchführen lässt, ist man ein Bauherr. Dieser trägt die Risiken der Vorbereitung und der Durchführung inklusive des Bauherrenhaftungsrisikos. Der Bauherr entscheidet über die achitektonische und technische Gestaltung, sowie über die Finanzierung.

Bauherrenhaftpflichtversicherung

Schäden, die Dritte auf einem Baugrundstück oder durch eine Baumaßnahme erleiden könnten und für die der Bauherr haftbar gemacht werden kann, werden von dieser Versicherung abgedeckt.

Baujahr

Das Jahr, in dem ein Gebäude errichtet wurde, wird als Baujahr bezeichnet.

Baukosten

Die Baukosten setzen sich aus den reinen Kosten für das Bauwerk und die Außenanlagen zusammen. Erschließungs- und Baunebenkosten fallen nicht darunter.

Baulast

Baulasten sind öffentlich-rechtliche Beschränkungen der Bebaubarkeit bzw. Nutzbarkeit an einem Grundstück. Die Baulasten werden im Baulastenverzeichnis registriert. Vor einem Grundstückskauf empfiehlt sich die Einsichtnahme in dieses Verzeichnis. Das Baulastenverzeichnis wird bei den Bauordnungsämtern geführt.

Bauleistungsversicherung

Wenn während der Bauphase an der Immobilie, den Bauteilen oder den Baustoffen Schäden entstehen, springt die Bauleistungsversicherung ein. Die Schäden können durch Naturkatastrophen, Diebstahl oder Vandalismus verursacht werden.

Baumängel

Wenn eine bauliche Leistung von dem vertraglich vereinbarten Sollzustand abweicht, spricht man von einem Baumangel. Der Gesetzgeber definiert genau wann ein Mangel vorliegt. Erkennbare Schäden sollte der Bauherr schon bei der Bauabnahme schriftlich anzeigen, um vom Verursacher eventuell Nachbesserungs- oder Gewährleistungsansprüche geltend machen zu können.

Baunebenkosten

Die Kosten, welche neben den eigentlichen Baukosten und Kosten für das Grundstück auftreten, sind die Baunebenkosten. Zu den Baunebenkosten zählen z.B. Planungskosten für Architekt, Statiker, Ingenieure und Sachverständige; Gebühren für Baugenehmigungen (Behördliche Gebühren); Versicherungsgebühren; anfallende Finanzierungskosten

Bauordnung

Jedes Bundesland legt seine eingene Bauordnung fest. Die Bauordnung regelt das Verfahren der Baugenehmigung, sowie die materiellrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung, Änderung und den Abbruch baulicher Anlagen.

Bauschein

Bauschein ist ein anderer Begriff für "Baugenehmigung".

Bausparbeiträge

Alle Zahlungen, die während der Sparphase in einen Bausparvertrag fließen, werden Bausparbeiträge genannt.

Bauspardarlehen

Im Rahmen eines Bausparvertrages kann eine Bausparkasse ein nachrangiges Baufinanzierungsdarlehen, welches für wohnwirtschaftliche Zwecke genutzt werden muss, gewähren.

Bausparen

Der Bausparer verpflichtet sich mit Abschluss eines Bausparvertrages, eine voher festgelegte Mindestsumme anzusparen. Sobald diese erreicht wurde, kann der Bausparer ein Darlehen von der Bausparkasse erhalten.

Bausparguthaben

Das Bausparguthaben ist die Summe aus den schon angesparten Bausparbeiträgen inkl. Zinsen. Dieses muss einen vertraglich festgelegten Prozentsatz (in der Regel 40% oder 50%) der Bausparsumme erreicht haben.

Bausparkassen

Bausparkassen sind sogenannte Zweck-Sparkassen, die dem Sparen zum Erwerb von Wohneigentum dienen. Sie erhalten die Einlagen ihrer Sparer und geben Darlehen für wohnwirtschaftliche Zwecke aus.

Bausparkollektiv

Durch den Abschluss eines Bausparvertrages wird man Teil eines Bausparkollektivs. Die Bausparkasse übernimmt dabei die Funktion des Verwalters. Die Bausparkasse nimmt die Spargelder an und gibt dafür Bauspardarlehen aus.

Bausparsumme

Ein Bausparvertrag wird über einen bestimmten Betrag abgeschlossen. Dieser Betrag setzt sich aus Bausparguthaben und Bauspardarlehen zusammen. Die Höhe der Abschlussgebühr und des monatlichen Tilgungsbeitrags hängt von der Bausparsumme ab.

Bauspartarif

Die meisten Bausparkassen bieten mehrere bzw. unterschiedliche Tarife an. Der Bauspartarif regelt die Höhe der monatlichen Spar- und Tilgungsbeträge und die Höhe der Zinsen für das Bausparguthaben und das Bauspardarlehen.

Bausparvertrag

Beim Bausparvertrag handelt es sich um einen Vertrag zwischen Bausparer und Bausparkasse. Durch Ansparen der Bausparsumme kann der Bausparer ein Bauspardarlehen erhalten.

Bautenstandsbericht

Der Bautenstandsbericht dient u.a. bei Neubauten / Umbauten zur Teil- / Restauszahlung eines bewilligten Darlehens. Er ist ein regelmäiger Bericht des Bauherren bzw. Architekten über den Stand der Arbeiten an einem Bauprojekt.

Bauträger

Unternehmen, die Grundstücke kaufen und im eigenen Namen und auf eigene Rechnung mit Wohn- und Gewerbebauten bebauen, um diese anschließend zu verkaufen, nennt man Bauträger.

Bauträgermodell

Beim Bauträgermodell befindet sich die zu kaufende Immobilie noch in der Planungs- bzw. Bauphase. Durch dieses Konzept können steuerliche Förderungen ausgenutzt werden.

Bauwert

Eine von mehreren Grundlagen zur Festsetzung des Beleihungswertes nennt man Bauwert. Dieser setzt sich aus den angemessenen Herstellungskosten für Gebäude und Außenanlagen zusammen.

Bauwesenversicherung

Bei unerwarteten Beschädigungen, die während der Bauzeit an einer Immobilie eintreten, leistet die Bauwesenversicherung Ersatz.

Bauzeichnung

Hierbei handelt es sich um eine technische Zeichnung der Bauplanung, die geometrische und/oder statische Informationen für die Bauausführung zeigt. Weiterhin zeigt sie alle räumlichen Ausmaße und Materialien.

Bauzwischenfinanzierung

Die Bauzwischenfinanzierung (auch Zwischenfinanzierung) überbrückt eine kurze Zeitspanne von bis zu max. 2 Jahren, bis zur Auszahlung eines Geldbetrages.

Bearbeitungsgebühr/-entgelt

Diese einmalige Gebühr wird von Banken / Bausparkassen für die Bearbeitung eines Darlehensantrages erhoben. In der Regel wird der Betrag bei der Auszahlung des Darlehens abgezogen. Bearbeitungsgebühren im Bereich der privaten Baufinanzierung werden kaum noch angewendet.

Bebauungsplan

Hier wird die Art und Weise einer möglichen Bebauung von Grundstücken und die Nutzung der frei zu haltenden Flächen geregelt.

Beglaubigung

Die Beglaubigung ist eine Bescheinigung, dass Zweitschriften mit dem Original übereinstimmen und speziell im Rechtsverkehr ein gesetzliches Formerfordernis, wonach Unterschriften in bestimmten Verträgen oder Urkunden durch öffentliche Beglaubigung vor einem Notar geleistet werden müssen.

Begünstigung

Wenn der Auszahlungsanspruch aus einem Bausparvertrag an einen Dritten weitergegeben wird (z.B. durch Erbschaft), spricht man von einer Begünstigung. Die Begünstigten erhalten dann nach der Zuteilung oder Kündigung die Bausparmittel ausgezahlt.

Belastung

Die Summe aller Zahlungsverpflichtungen bzw. regelmäßigen Ausgaben eines Haushaltes ergibt die monatliche Belastung. Hierzu gehören u.a. die gesamten Lebenshaltungskosten, Versicherungsbeiträge, Telefon- und Fahrtkosten und die Darlehensraten.

Belastungs- und Veräußerungserklärung

Mit der Belastungs- und Veräußerungserklärung erteilen die Grundstückseigentümer die Zustimmung, damit beim Erbbaurecht eine als Sicherheit dienende Grundschuld im Grundbuch eingetragen werden kann. Diese Zustimmung ist nach § 15 der Erbbaurechtsverordnung (ErbBauVO) notwendig.

Beleihung

Mit der Beleihung sichern sich Kreditinstitute gegen eine mögliche Zahlungsunfeähigkeit des Kreditnehmers ab. Hierfür wird in den meisten Fällen die zu finanzierende Immobilie als Sicherheit für die Baufinanzierung herangezogen. Die Höhe der Beleihung ist abhängig von dem Beleihungswert und der Beleihungsgrenze der Immobilie.

Beleihungsauslauf

Der Beleihungsauslauf bezieht sich auf den Beleihungswert einer Immobilie, nicht auf dem Kaufpreis und gibt den Anteil des Objektwertes in Prozent an, der beliehen wird an. Beträgt ein Darl. z.B. 150 T€ und ist der Beleihungswert des Objektes 300 T€, so ist der Beleihungsauslauf 50%. Man spricht dann von einer 50-%igen Beleihung.

Beleihungsgrenze

Die Beleihungsgrenze limitiert im Regelfall die Darlehenshöhe. Die Kreditinstitute dürfen nur bis zu einer bestimmten Grenze Immobilien bleiehen. Es kann also nur ein Teil einer Immobilie zur Absicherung eines Darlehens dienen.

Beleihungsobjekt

Eine Immobilie, die als Sicherheit für eine Baufinanzierung durch Eintrag eines Grundpfandrechts (meist Grundschuld) in das Grundbuch dient, nennt man Beleihungsobjekt. Dieses muss nicht zwingend mit dem Investitionsobjekt übereistimmen.

Beleihungsvertrag

Die Bindung zu einer Forderung zwischen Gläubiger und Schuldner wird mit dem Beleihungsvertrag hergestellt.

Beleihungswert

Der Beleihungswert gibt den nachhaltig erzielbaren Wert einer Kreditsicherheit (Beleihungsobjekt) an. Hierbei werden alle maßgebenden Umstände berücksichtigt. Grundlage für die Ermittlung des Beleihungswertes ist die Beleihungswertverordnung (BelWertV). Dieser ist oft Grundlage für die Kerditentscheidung und liegt meist unter dem Verkehrswert der Besicherten Immobilie, da Sicherheitsabschläge durchgeführt werden.

Bemusterung

Die Käufer eines Fertighauses oder einer Bauträgerimmobilie entscheiden sich im Rahmen einer Bemusterung, wie ihre spätere Immobilie ausgestattet sein soll. Details wie Fliesen, Eingangstür, Dachziegel oder Türgriffe werden dabei festgelegt.

Bereitstellungszinsen

Wenn ein genehmigtes Darlehen von der Bank zum Abruf bereit gestellt wird, der Darlehensnehmer dieses jedoch nicht bzw. nur zum Teil abruft, berechnet das Kreditistitut nach einer längeren Zeit Zinsen. Denn solange die Darlehensmittel auf Abruf bereit liegen, kann das Geld nicht durch Zwischenanlagen kapitalbringend eingesetzt werden. Die daraus entstandenen Ausfälle gleicht der Darlehensnehmer durch Bereitstellungszinsen wieder aus.

Bergschadenverzicht

Der Bergschadenverzicht bewirkt eine Minderung oder Wegfall des Ersatzanspruches bei einem Bergschaden. Man versteht darunter den vertraglich vereinbarten Ausschluss der Haftung für Bergschäden. Wenn der Bergschadenverzicht im Grundbuch eingetragen ist, wirkt dieser auch gegenüber jedem Rechtsnachfolgers des Grundstückseigentümers. Zu finden ist der Bergschadenverzicht oft in Grundbüchern ehemaliger Bergbaugebiete, z.B. im Ruhrgebiet.

Besitz

Besitzer im rechtlichen Sinne ist derjenige, der die tatsächliche Verfügungsgewalt über eine Sache hat. Sowohl bei Leasing als auch bei einer Finanzierung ist der jeweilige Fahrzeugnutzer der Besitzer.

Besparung

Die Einzahlungen (Besparung) in einen Bausparvertrag sind in Höhe und Regelmäßigkeint nicht festgelegt. Durch z.B. Sonderzahlungen oder Sofortauffüllung kann der Bausparer die Entwicklung seines Bausparvertrages selber beeinflussen.

Bestandsverzeichnis

Das Bestandsverzeichnis ist der erste Teil des Grundbuchs. Hier sind werden die Grundstücke oder grundstücksgleichen Rechte mit den vom amtlichen Kataster vorgegebenen Katasterangaben eingetragen.

Betriebskosten

Die Betriebskosten sind die Kosten für den laufenden Betrieb und den Unterhalt einer Immobilie. Darunter fallen z.B. Heizkosten, Grundsteuer, Feuerversicherungs- und Haftpflichtbeiträge, Reparaturen.

Beurkundung

Bei der Beurkundung wird nicht nur die Richtigkeit der geleisteten Unterschriften (wie bei der Beglaubigung) durch den Notar bestätigt, sondern der Inhalt des Rechtsgeschäft. Die Beurkundung ist die strengste gesetzliche Formvorschrift. Kaufverträge über Immobilien bedürfen imer der Beurkundung.

Beurkundungspflicht

Verträge, bei denen es um den Eigentumsübergang an Grundstücken oder Immobilien geht, müssen generell notariell beurkundet werden. Hier besteht eine Beurkundungspflicht.

Bewertungszahl (BWZ)

Das Ziel eines jeden Bausparers ist die Zuteilung seines Bausparvertrages. Bei der Zuteilung wird die gesamte Bausparsumme von der Bausparkasse zur Verfügung gestellt. Durch die Bewertungszahl wird eine korrekte Zuteilung gewährleistet. Dabei wird die Leistung (Zeit x Geld) des einzelnen Bausparers für die Bauspargemeinschaft berechnet.

Bewertungszahlfaktor/Laufzeit

Der Bewertungszahlfaktor wird beim Abschluss eines Bausparvertrages, mit einer dazu gewählten Tarifvariante, bestimmt. Der Bewertungszahlfaktor fließt auch in die Berechnung der Bewertungszahl mit ein und beeinflusst die Laufzeit eines Bausparvertrages.

Bewirtschaftungskosten

Die Bewirtschaftungskosten sind die Kosten für den laufende Bewirtschaftung einer Immobilie. Bei vermieteten Immobilien können Bewirtschaftungskosten zum Teil auf den Mieter umgelegt werden.

Bezugsfertigkeit

Der bauliche Zustand eines Gebäudes, in dem nach genereller Auffassung den Bewohnern der Bezug der Wohnräume zugemutet werden kann, wird Bezugsfertigkeit genannt. Bezugsfertigkeit betrifft sowohl Neubauten als auch grundrenovierte Gebäude.

Bilanz

Eine Bilanz ist wesentliches Instrument und Bestandteil des Jahresabschlusses und dient der Gegenüberstellung und Aufschlüsselung der Herkunft und Verwendung des im Unternehmen gebundenen Kapitals.

Bindungsfrist

Nach Zuteilung ausgezahlte Bausparmittel können innerhalb einer 7-jährigen Bindungsfrist nur für wohnwirtschaftliche Maßnahmen genutzt werden. Wenn eine Bausparvertrag innerhalb dieser Bindungsfrist gekündigt wird, wirkt sich das grundsätzlich prämienschädlich aus und die staatliche Förderung durch Arbeitnehmersparzulage und/oder Wohnungsbauprämie besteht nicht mehr. Sobald die Bindungsfrist abgelaufen ist, kann der Bausparer über das gesamte Guthaben frei verfügen.

Blanko-Darlehen

Wenn ein Darlehen ausschließlich aufgrund der Bonität eines Darlehensnehmers gewährt wird, ohne dass Sicherheiten hinterlegt werden, spricht man von einem Blanko-Darlehen. In den meisten Fällen sind Dispokredite Blanko-Darlehen.

Bodenwert

Der Wert eines unbebauten oder fiktiv freigelegten Grundstücks oder grundstücksgleichen Rechts wird Bodenwert genannt. Die Lage, Größe, Zuschnitt, Beschaffenheit und Grad der Erschließung des Grundstücks beeinflussen den Bodenwert.

Bonität

Bonität ist ein anderer Ausdruck für die Zahlungsfähigkeit des Kunden. Sie wird über die Bonitätsprüfung festgestellt und ist maßgeblich für die Annahme eines Darlehens- oder Leasingantrages.

Bonitätsanalyse

Bei der Bonitätsanalyse wird die sachliche und persönliche Bonität einer Person beurteilt. Die Person des Darlehensnehmers wird bei der persönlichen Bonität beurteilt. Bei der sachlichen Bonität  werden seine finanziellen Voraussetzungen sowie die Vermögensverhältnsse beurteilt. Hierbei ist die Ermittlung des frei verfügbaren Einkommens zentraler Punkt. Nach Abzug aller Lebenshaltungskosten (von den regelm. Einkünften) sollte dem Darlehensnehmer noch ein genügend hoher Geldbetrag für die Zahlung der monatlichen Darlehensraten übrig bleiben.

Bonitätsprüfung

Die Bonitätsprüfung stellt die Zahlungsfähigkeit eines Kunden fest. Die Prüfung ist vor jedem Vertragsabschluss obligatorisch.

Brandversicherung

Eine Brandversicherung versichert ein Gebäude gegen Feuerschäden und deckt im Schadensfall die Gesamtkosten der Wiederherstellung des Gebäudes. Bei manchen Kreditinstituten muss eine ausreichende Brandversicherung nachgewiesen werden.

Briefgrundschuld

Wenn bei einer Grundschuld neben der Eintragung ins Grundbuch zusätzlich noch ein Grundschuldbrief ausgestellt wird, handelt es sich um eine Briefgrundschuld. Heute erfolgt die Bestellung einer Grundschuld in der Regel ohne Brief.

Bruchteilseigentum

Miteigentum ist das Eigentum an einer Sache, das mehreren Eigentümern gemeinschaftlich nach Bruchteilen zusteht. Jedem Miteigentümer steht dabei ein ideeller Anteil zu und er kann über seinen Teil frei verfügen.

Brutto

Ein Bruttopreis ist der Preis inklusive Mehrwertsteuer. Darlehensverträge werden grundsätzlich brutto kalkuliert.

Bruttokaltmiete

In der Bruttokaltmiete werden in der Miete enthaltene Zahlungen für Wasser, Zentralheizung, Möblierung usw. nicht berücksichtigt. Man spricht hier auch von der "kalten Leerraummiete".

BSV

Abkürzung für "Bausparvertrag".

Buchgrundschuld

Die Buchgrundschuld wird lediglich im Grundbuch registriert. Die Ausstellung eines Grunsschuldbriefes wurde hier ausgeschlossen. Diese Form der Grundschuld ist heute die übliche Form der Grundschuldbestellung.

Budgetrechnung

Einnahmen und Ausgaben des Darlehensnehmers werden hier gegenübergestellt und damit die tragbare monatliche Belastung errechnet.

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz BaFin, ist die zentrale Allfinanzaufsichtsbehörde über Kreditinstitute, Versicherungsunternehmen und Finanzdienstleistungsinstitute. Die BaFin beaufsichtigt und kontrolliert als Finanzmarktaufsichtsbehörde im Rahmen der Finanzaufsicht alle Bereiche des Finanzwesens in Deutschland.

Bürgschaft

Die Bürgschaft ist ein einseitig verpflichtender Vertrag zwischen dem Bürgen und dem Gläubiger eines Dritten. Der Bürge verpflichtet sich hierbei gegenüber dem Gläubiger des Dritten, für die Erfüllung der Verbindlichkeiten des Dritten einzustehen. Meistens handelt es sich bei dem Dritten um einen Darlehensnehmer und bei dem Gläubiger um ein Kreditinstitut, welches das Darlehen gewährt.

Bürgschaft nach § 7 MaBV

Der Bauunternehmer stellt die Bürgschaft nach § 7 MaBV in de Fall, wenn er vom Käufer der Immobilie Geldleistungen erhält, die dem aktuellen Wert der zu errichtenden Immobilie noch nicht entsprechen (Vorauszahlungen). Mit dieser selbstschuldnerischen Bürgschaft stellt der Bauunternehmer eine Sicherheit für alle etwaigen Ansprüche auf Rückgewähr oder Auszahlung der Vermögenswerte des Käufers. Sobald die Immobilie fertig gestellt ist, ist die Bürgschaft vom Käufer zurück zu geben.

Bürgschaftsgebühr

Der Bürge erhebt für die Übernahme des Risikos und den Prüfungs-, und Verwaltungsaufwand eine einmalige oder kontinuierliche Bürgschaftsgebühr, die dem Darlehensnehmer in Rechnung gestellt wird.

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