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Lexikon

Unser Lexikon hilft Ihnen dabei die branchentypischen Fachwörter rund um die Thematiken Wohneigentum und Baufinanzierung besser zu verstehen. Wählen Sie dazu den jeweiligen Anfangsbuchstaben des gesuchten Begriffs.

Listenansicht für die Begriffe

eff

Abkürzung für "Effektivzinssatz".

Effektivzins (Effektiver Jahreszins)

Im Effektivzins sind nahezu alle Preisbestandteile berücksichtigt. Keine Berücksichtigung finden Schätzkosten, Bereitstellungszinsen, Kontoführungsgebühren und Teilauszahlungszuschläge. Der Effektivzins eignet sich besonders gut um verschiedene Angebote zu vergleichen. Die Berechnung des Effektivzinses ist rechtlich eindeutig in der PAngV geregelt.

Effektivzinssatz

Der Gesamtpreis eines Darlehens wird mit dem Effektivzinssatz beschrieben. Dieser setzt sich aus dem Nominalzins und den entstehenden Nebenkosten zusammen und wird in Prozent angegeben. Die Kreditinstitute sind durch die Preisangaben-Verordnung dazu verpflichtet, die Preise für Leistungen gegenüber dem Verbraucher anzugeben und zu Beginn einen eff. Jahreszinssatz zu errechnen, bei dem ausser dem Nominalzins auch Agio und Disagio berücksichtigt werden.

Eigenheim

Wenn sich Wohnraum im Besitz der Bewohner befindet, spricht man von Eigenheim. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um ein Ein- oder Mehrfamilienhaus oder einer Eigentumswohnung handelt.

Eigenkapital

Alle finanziellen Mittel, die dem Eigentümer selber zur Verfügung stehen, sind das Eigenkapital. Zum Eigenkapital zählen z.B. Bargeld, Festgeld, Sparguthaben, Bausparguthaben, Wertpapiere, bereits vorhandenes Grundstück, Eigenleistungen, usw.. Im weiteren Sinne gehören auch die bezahlten Baumaterialien und Architektenleistungen, Arbeitgeberdarlehen, Verwandtendarlehen und öffentl. Zuschüsse zum Eigenkapital.

Eigenkapitalersatz

Wenn Fremdmittel nicht von einem Kreditinstitut stammen, spricht man von Eigenkapitalersatz. Eigenleistungen oder private Darlehen von Familienangehörigen oder Arbeitgeber zählen z.B. zum Eigenkapitalersatz.

Eigenleistungen

Um Handwerkerlohnkosten zu sparen, können einige Arbeiten durch die persönliche Arbeitsleistung (Selbst-, Verwandten- und Nachbarschaftshilfe) erbracht werden.

Eigenmittel

Anderer Begriff für "Eigenkapital".

Eigennutzung

Wenn man ein Haus oder eine Eigentumswohnung für eigene Wohnzwecke nutzt, spricht man von Eigennutzung.

Eigentum

Derjenige der alle Rechte an einer Sache hält, nennt man Eigentümer. Bei einer Finanzierung ist der Darlehensnehmer Eigentümer. Mit der Zahlung der letzten Rate erlischt der Eigentumsvorbehalt der Bank an einer Sache.

Eigentumsquote

Die Eigentumsquote bezeichnet das Verhältnis der von Eigentümern selbst bewohnten Wohnungen zu der Gesamtzahl der Wohnungen.

Eigentumswohnung

Wenn man eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus kauft, wird nicht nur das Sondereigentum (die Wohnung selbst) sondern auch ein Miteigentumsanteil (Anteil am Gemeinschaftseigentum) erworben. Das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) regelt die Eigentumsverhältnisse.

Eigentümergrundschuld

Wenn im Grundbuch eine Grundschuld zugunsten des Grundstückseigentümers eingetragen ist, spricht man von einer Eigentümergrundschuld. Diese kann entweder durch Bestellung des Eigentümers (z.B. zur Sicherung einer entsprechenden Rangstelle), durch Gesetz oder durch Umwandlung (z.B. Löschungsanspruch des Eigentümers nach erfolgter Darlehensrückzahlung) entstehen. Der Grundstückseigentümer kann damit zu jeder Zeit eine Sicherheit für ein Darlehen stellen (durch Abtretung), ohne dass der Begünstigte im Grundbuch eingetragen wird und zusätzliche Kosten durch eine Umschreibung entstehen.

Einheitswert

Der Einheitswert wird auf einen bestimmten Stichtag in einem gesetzlich geregelten, standardisierten Verfahren festgestellt und ist ein Wert für unbebaute und bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte. Der Einheitswert dient als Bemessungsgrundlage für Steuern, Gebühren und Beiträge (z. B. Vermögensteuer, Grundsteuer, Gewerbesteuer, Erbschaftsteuer, Grunderwerbsteuer).

Einkommensgrenzen

Die Gewährung der Wohnungsbauprämie und der Arbeitnehmersparzulage hängt von verschiedenen Einkommensgrenzen ab.

Einkommensnachweise

Verdienstbescheinigungen des Arbeitgebers, Einkommensteuerbescheide, Bilanzen mit GuV und auch andere zum Nachweis eines Einkommens entsprechende Belege zählen zu den Einkommensnachweisen. Diese Nachweise sind maßgeblich für die Bonitätsprüfung im Rahmen der Prüfung der Kreditvergabe. Die Budgetrechnung zur Ermittlung der tragbaren monatlichen Belastung erfolgt anhand der Einkommensnachweise.

Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung

Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung liegen unter anderem vor, wenn man Mieteinnahmen aus einer Immobilie erhält. Aufwendungen wie z.B. Darlehenszinsen, Bewirtschaftungskosten, Abschreibungen oder Disagio können bei Einkünften aus Vermietung und Verpachtung steuerlich als Werbungskosten abgesetzt werden.

Einliegerwohnung

Wenn innerhalb eines Einfamilienhauses eine kleinere, abgeschlossene, selbstständig vermietbare Wohung besteht, nennt man diese Einliegerwohnung.

Einmalvalutierungserklärung

Der Grundschuldgläubiger bestätigt in der Einmalvalutierungserklärung gegenüber einem nachrangigen oder gleichrangigen Gläubiger, die Grundschuld nur zur Sicherung eines konkret festgelegten Darlehens zu verwenden. In diesen Fällen darf die Grundschuld nicht zur Sicherung eines weiteren Darlehens herangezogen werden bzw. ist eine Revalutierung von freien Grundschuldteilen nur mit Zustimmung der nachrangigen oder gleichrangigen Gläubiger möglich.

Einrede der Vorausklage

Mit der Einrede der Vorausklage kann der Bürge eine Inanspruchnahme durch den Bürgschaftsgläubiger zunächst abwehren. Der Bürgschaftsgläubiger muss nämlich nachweisen, dass er erfolglos versucht hat, seinen gesicherten Anspruch beim Hauptschuldner durch Zwangsvollstreckung in dessen Vermögen durchzusetzen. Erst bei einem nachgewiesenen erfolglosen Vollstreckungsversuch muss der Bürge zahlen.

Eintragungsmitteilung

Einen Veränderungsnachweis des Grunsbuchamts über vorgenommene Eintragungen oder Löschungen im Grundbuch, nennt man Eintragungsmitteilung. Damit werden die Eigentümer und Berechtigten vom Grundbuchamt über Eigentümerwechsel und Eintragungen, Abtretungen und Löschungen in Abteilung II und III informiert.

Endenergiebedarf

Die Energiemenge, die den Anlagen für Heizung, Lüftung, Warmwasserbereitung und Kühlung zur Verfügung gestellt werden muss, um die normierte Rauminnentemperatur und die Erwärmung des Warmwassers über das ganze Jahr sicherzustellen, bezeichnet man als Endenergiebedarf. Dieser bezieht die für den Betrieb der Anlagentechnik (Pumpen, Regelung, usw.) benötigte Hilfsenergie ein.

Endfälliges Darlehen

Bei endfälligen Darlehen (auch Festdarlehen, Fälligkeitsdarlehen) ist der gesamte Darlehensbetrag erst am Ende der Darlehenslaufzeit fällig. Der Darlehensnehmer zahlt während der Laufzeit ausschließlich die anfallenden Zinsen.

Energiebedarfsausweis

Der Energiebedarfsausweis ist eine Variante des Energieausweises und ist ein Dokument, das ein Gebäude energetisch bewertet.

Energieeinsparverordnung

Die Energieeinsparverordnung stellt ein wichtiges Instrument der deutschen Energie- und Klimaschutzpolitik dar. Die EnEV soll „dazu beitragen, dass die energiepolitischen Ziele der Bundesregierung, insbesondere ein nahezu klimaneutraler Gebäudebestand bis zum Jahr 2050, erreicht werden“. Hier werden Mindeststandards für neue und bestehende Wohngebäude sowie Nicht-Wohngebäude hinsichtlich der Isolations-Eigenschaften und der Qualität der Anlagentechnik festgelegt.

Enthaltener Grundstückswert

Der Wert des Grundstückes, was man auch als den sogenannten enthaltenen Grundstückswert deklariert, wird in jeder Ablösesumme eines aufgenommenen Darlehens bzw. einer Baufinanzierung angegeben. In der Regel setzt sich die Ablösesumme aus der Restschuld des Darl., den anfallenden Gebühren für die Bearbeitung und einer evtl. vereinbarten Vorfälligkeitsentschädigung zusammen, ebenso fließt der Grundstückswert mit in die Berechnung des Endbetrages ein.

Erbauszahlung

Wenn beim Antreten eines Erbes eine sogenannte Erbengemeinschaft besteht bzw. gibt es mehrere erbberechtigte Personen und nur eine dieser übernimmt eine Immobilie aus der Erbmasse, muss dieser eine Zahlung als Ausgleich an seine Miterben leisten. Diese Zahlung nennt man auch Gleichstellungsgeld und muss als Erbauszahlung dann erfolgen, wenn der Wert der Immobilie den eigentlichen Erbteil übersteigt. Damit werden die Miterben gleichgestellt.

Erbbaurecht

Das Erbbaurecht ist das Recht, meist gegen Zahlung eines regelmäßigen sogenannten Erbbauzinses auf einem Grundstück ein Bauwerk zu errichten oder zu unterhalten. Aus der Sicht des Eigentümers des Grundstücks, des Erbbaurechtsgebers, ist das Erbbaurecht ein beschränktes dingliches Recht, das auf seinem Grundstück lastet. Das Erbbaurecht wird in Abteilung II des Grundbuchs eingetragen uns darf sich ausschließlich an erster Rangstelle befinden und der Rang kann auch nicht geändert werden. Weiterhin wird ein besonderes Grundbuchblatt (ein Erbbaugrundbuch) angelegt, welches auch mit Grundpfandrechten belastet werden kann. Das Erbbaugrundbuch ist wir ein normales Grundbuch aufgebaut. Im Bestandsverzeichnis werden der Erbbauvertrag, das belastete Grundstück und der Grundstückseigentümer benannt. In Abteilung I wird der Erbbauberechtigte benannt. In Abteilung II werden der Erbbauzins und sonstige Rechte und Belastungen mit Ausnahme der Grundpfandrechte eingetragen. Abteilung III bleibt den Grundpfandrechten, die auf dem Erbbaurecht lasten, vorbehalten. Im Erbbaurechtsvertrag wird der Erbbauzins und die Laufzeit (normalerweise 50, 60 oder 99 Jahre) vereinbart.

Erbbauzins

Für die Inanspruchnahme eines Erbbaurechts muss der Erbbaurechtsnehmer eine wiederkehrende Zahlung an den Erbbaurechtsgeber zahlen. In der Regel wird als Erbbauzins ein Prozentsatz des aktuellen Bodenwerts zu Beginn der Laufzeit festgelegt.

Erbpacht

Anderer Begriff für "Erbbaurecht".

Erbschein

Der Erbschein ist ein amtliches Zeugnis in Form einer öffentlichen Urkunde, das feststellt wer Erbe ist und welchen Beschränkungen dieser unterliegt. Der Nachweis des Erbrechts gegenüber dem Grundbuchamt kann nur durch Erbschein erbracht werden. Der Erbschein wird kostenpflichtig auf Antrag vom zuständigen Nachlassgericht ausgestellt.

Erhöhung der Bausparsumme

Die Bausparsumme kann noch vor der ersten Auszahlung eines Bausparguthabens angehoben werden. Ab dem Erhöhungsdatum gilt zunächst eine Zuteilungssperrfrist und die zum Erhöhungszeitpunkt erreichte Bewertungszahl wird dann an die neue erhöhte Bausparsumme angeglichen.

Erläuterungspflicht

Vor Abschluss des Vertrages sind der Darlehensgeber und der Darlehensvermittler verpflichtet, dem Verbraucher angemessene Erläuterungen zum Vertragsinhalt zu geben. Danach bedeutet „erläutern“, dass der Darlehensgeber dem Darlehensnehmer den Vertrag und die Vertragsbedingungen verständlich zu machen hat. Der Umfang der Erläuterung hängt von der Komplexität des konkreten Darlehensgeschäfts und auch von der Verständnismöglichkeit des Darlehensnehmers ab, soweit diese dem Darlehensgeber erkennbar ist. Die Erfüllung der Erläuterungspflichten soll am Verständnis des durchschnittlichen Darlehensnehmers ausgerichtet sein.

Ermäßigung der Bausparsumme

Die Bausparsumme kann während der Sparphase noch verkleinert werden. Dadurch wird die für die Zuteilung notwendige Mindestbewertungszahl rascher erreicht.

Erschließung

Unter Erschließung versteht man die Maßnahmen, die erforderlich sind, um die bauliche oder gewerbliche Nutzung von Grundstücken zu ermöglichen. Sie umfasst die Grundstücks Ver- und Entsorgungsanlagen und die für die Allgemeinheit bestimmten Verkehrs- und Erholungsflächen.

Erschließungskosten

Die Kosten, die für die Erschließung des Grundstücks fällig werden, sind Erschließungskosten. Zu diesen Kosten zählen  z. B. die für den Grunderwerb und die Freilegung der Flächen, die erstmalige Herstellung der Einrichtung für die Entwässerung und Beleuchtung, die für die Bebauung notw. Straßen, usw.

Erstrangiges Darlehen

Belastungen werden im Grundbuch nach Rangstellen eingetragen. Die Rangstellen legen die Reheinfolge fest, in der Gläubiger bei einer Zwangsversteigerung bedient werden. Die Bank, die im ersten Rang steht, wird zuerst bedient. Wenn aus dem Versteigerungserlös noch Geld übrig bleibt, erhält auch der Gläubiger eines zweitrangigen Darlehens noch Geld. Aus diesem Grund sind erstrangige Darlehen in der Regel zinsgünstiger als nachrangige.

Ertragwert

Der Ertragwert ist die kapitalisierte Jahresnettokaltmiete. Der Kapitalisierungsfaktor wird in der Regel bei wohnwirtschaftlichen Objekten mit 5% pro Jahr angesetzt. Das Ertragswertverfahren wird zur Wertermittlung bei vermieteten Objekten verwendet.

Erwerberkosten

Alle Kosten, die beim Erwerb eines Grundstücks oder einer Immobilie anfallen, nennt man Erwerberkosten oder Kaufnebenkosten. Zu diesen Kosten zählen die Maklerprov., Gerichts- und Notargebühren, Vermessungskosten und Kosten für den Grundbucheintrag und Bodenuntersuchungen. Wenn die Immobilie nicht selbst genutzt wird, können die Erwerberkosten steuerlich abgesetzt werden.

EURIBOR

Der Euro InterBank Offered Rate (EURIBOR) ist die Verhandlungsbasis für Darlehen mit variabler Verzinsung. Der EURIBOR ist ein Referenzzinssatz für Termingelder in Euro im Interbankengeschäft.

Europäisches Standardisiertes Merkblatt

Im Europäisches Standardisiertes Merkblatt, kurz ESIS, werden dem Interessenten bereits in der vorvertraglichen Phase Informationen zu den Rahmenbedingungen der Finanzierung zur Verfügung gestellt. Zu diesen Informationen zählen unter anderem Informationen zum Kreditinstitut und personalisierte Angaben zu den Finanzierungseckdaten (z.B. Sicherheiten, Verzinsung, Kosten, Rückzahlung, u.ä.).

Online Antrag

Damit wir Ihre Finanzierung detailliert und schnell prüfen können, benötigen wir von Ihnen vorab einige Informationen.

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