Skip to main content

Lexikon

Unser Lexikon hilft Ihnen dabei die branchentypischen Fachwörter rund um die Thematiken Wohneigentum und Baufinanzierung besser zu verstehen. Wählen Sie dazu den jeweiligen Anfangsbuchstaben des gesuchten Begriffs.

Listenansicht für die Begriffe

Gebäudewert

Der Wert des Gebäudes ohne Grundstück ist der Gebäudewert. Dieser spielt für die Ermittlung des Verkehrswertes eine wichtige Rolle und wird gemeinsam mit dem Bodenwert bei der Ermittlung des Beleihungswertes benötigt.

Geldbeschaffungskosten

Geldbeschaffungskosten sind die Kosten, die im Zusammenhang mit der Beschaffung von Finanzierungsmitteln entstehen. Hierzu gehöhren unter anderem Bearbeitungskosten, Vermittlerprovisionen, Gutachterkosten, Notargebühren, Grundbuchgebühren für die Eintragung der Grundschuld oder von der Bank erhobene Kosten, diese werden oft direkt vom Auszahlungsbetrag abgezogen.

Gemarkung

Eine zusammenhängende, aus einer größeren Zahl von Flurstücken bzw. Grundstücken bestehende Fläche das Katasters nennt man Gemarkung. In der Regel haben diese einen Eigennamen. Eine Gemarkung kann mehrere Flure beinhalten und wird nach ihrer Lage benannt (meistens dem Namen der auf ihr befindlichen bzw. der nächstgelegenen Ortschaft).

Gemeinschaftseigentum

Teile des Grundstücks sowie des Gebäudes, die nicht Sondereigentum sind, gehören zum Gemeinschaftseigentum. Gemeinschaftseigentum tritt oft im Zusammenhang mit Eigentumswohnungen auf. Fassade, Dach, Treppenhaus, Fahrstuhl, Strom- und Wasserleitungen sowie Außenanlagen sind z.B. Gemeinschaftseigentum und wird von allen Miteigentümersn gemeinsam verwaltet und in Stand gehalten. Was genau zum Gemeinschaftseigentum gehört lässt sich aus der Teilungserklärung entnehmen.

Genehmigungserklärung

Eine nachträgliche notarielle Genehmigung des Kaufvertrags durch den bei Vertragsunterzeichnung abwesenden Verkäufer nennt man Genehmigungserklärung.

Gesamtgrundschuld

Wenn eine Grundschuld auf mehreren Grundstücken lastet, spricht man von einer Gesamtgrundschuld. Dabei haftet jedes der Grundstücke für die gesamte Darlehensforderung.

Gesamtkosten

Der Begriff Gesamtkosten fasst alle Kosten, die beim Kauf oder Bau einer Immobilie anfallen zusammen. Dazu zählen unter anderem die eigentlichen Kosten für die Immobilie bzw. für das Grundstück, aber auch die Nebenkosten und ein aufgenommenes Darlehen bzw. Baufinanzierung.

Gesamtlaufzeit

Die Dauer ab der ersten Auszahlung des Darlehens an den Darlehensnehmer bis zur kompletten Rückzahlung an den Darlehensgeber ist die Gesamtlaufzeit (seit 2010 Vertragslaufzeit). In Abhängigkeit vom Zinssatz ist die Vertragslaufzeit meist 30 bis 40 Jahre, wobei die Vertragslaufzeit bei einem hohen Zinssatz kürzer und bei einem niedrigen Zinssatz länger ist.

Gesamtrate

Die ausgezahlte Darlehenssumme wird in der Regel vom Darlehensnehmer in monatlichen Raten als Tilgung an den Darlehensgeber zurückgezahlt. Die Ratenhöhe setzt sich aus der Tilgung, den Zinsen und den eventuell anfallenden Bearbeitungsgebühren zusammen. Es kann unter Umständen auch eine Vorfälligkeitsgebühr als Nebenkosten in die Rate einfließen. Die Gesamtrate ist dann die tatsächliche Rate unter Einbeziehung aller Nebenkosten.

Gesamtschuldner

Wenn mehrere Darlehensnehmer für ein Darlehen haften, sind diese Gesamtschuldner. Dabei ist jeder unabhängig vom anderen zur vollen Zahlung verpflichtet. Der Schuldner, der die Zahlung gegenüber dem Kreditinstitut geleistet hat, kann jedoch von den anderen Schuldnern einen Ausgleich verlangen. Von welchem der Gesamtschuldner das Kreditinstitut verlangt, kann es selbst wählen. Es darf die Leistung allerdings nur ein mal verlangen.

Geschenkbausparvertrag

Wenn ein Dritter einen Bausparvertrag auf den Namen des Beschenkten abschließt, ist dies ein Geschenkbausparvertrag. Welche der anfallenden Zahlungen der Schenkende dabei übernimmt, kann dieser frei wählen.

Geschäftstag

Jeder Tag, an dem die an der Ausführung eines Zahlungsvorgangs beteiligten Zahlungsdienstleister den für die Ausführung von Zahlungsvorgängen erforderlichen Geschäftsbetrieb unterhalten, ist ein Geschäftstag.

Gesetzliches Vorkaufsrecht

Gemeinden haben in bestimmten Fällen ein gesetztliches Vorkaufsrecht zwecks Sicherung ihrer Bauleitplanung. Mit dem gesetzlichen Vorkaufsrecht haben Gemeinden das notwendige Recht, in einen geschlossenen Kaufvertrag über ein Grundstück einzutreten, welcher vom Grundstückseigentümer mit einer anderen Person abgeschlossen wurde. Die zuvor ausgehandelten Vertragsbedingungen bleiben dabei bestehen.

Gewerbe-Einheiten

Immobilien, die nur zum gewerblichen Zweck genutzt werden, sind Gewerbe-Einheiten. Dies sind z.B. Büro- oder Geschäftshäuser, Hotels, Restaurants und Lagergebäude, aber auch Werkstätten und Fabrikgebäude.

Gewerbefläche

Die Fläche bzw. die Anzahl der m², die innerhalb einer Immobilie gewerblich genutzt wird, ist die Gewerbefläche.

Gewässerschadenhaftpflicht

Die Gewässerschadenhaftpflichtversicherung schützt den Besitzer eines Heizöltanks vor den finanziellen Folgen in einem Schadensfall.

Gleitzinsdarlehen

Wenn der Darlehensgeber die Zinsen jederzeit einseitig ändern kann, handelt es sich um ein Gleitzinsdarlehen. Dieses Zinsänderungsrisiko geht einher mit einem, zunächst niedrigerem Einstiegszins.

Globalbelastung

Anderer Begriff für "Gesamtgrundschuld".

Globalgrundschuld

Anderer Begriff für "Gesamtgrundschuld".

Gläubiger

Derjenige, dem die Schuld (z.B. Darlehen) vom Schuldner (z.B. Darlehensnehmer) zusteht, ist der Gläubiger (z.B. Darlehnesgeber) einer Schuld.

Grenzabstand

Wie nahe ein Gebäude an die Grundstücksgrenze heran gebaut werden darf, wird mit dem Begriff Grenzabstand definiert.

Grenzattest

Im Grenzattest bestätigt das Katasteramt, dass ein Gebäude innerhalb der rechtmäßigen Grenzen eines Grundsrücks errichtet wurde.

Grenzeinhaltungsbestätigung

Wenn ein Gebäude auf dem geplanten Grundstück liegt und die erforderlichen Grenzabstände einhält, wird dies in der Grenzeinhaltungsbestätigung bestätigt. Diese Bestätigung  wird normalerweise von öffentlich bestellten Vermessungsingenieuren oder den Katasterämtern ausgestellt.

Grundbesitzwert

Die Bemessungsgrundlage zur Berechnung der Grunderwerbssteuer ist der Grundbesitzwert. Dieser richtet sich in der Regel nach dem Ertragswert einer Immobilie, in Ausnahmefällen aber auch am Sachwert.

Grundbuch

Das Grundbuch ist ein beim Amtsgericht geführtes Register, das der Offenlegung von Rechtsverhältnissen an einem Grundstück dient. Eingetragen sind das Grundstück, die Eigentumsverhältnisse und etwaige Belastungen.

Grundbuchamt

Die Abteilung des Amtsgerichts, die für die Rechtsvorgänge mit Grundstücken bzw. grundstücksgleichen Rechten zuständig ist, wird Grundbuchamt genannt.

Grundbuchauszug

Der Grundbuchauszug ist die komplette Abschrift aller zu einem Grundstück bestehenden Grundbucheintragungen. Jeder mit berechtigtem Interesse kann einen Grundbuchauszug fordern.

Grundbuchblatt

Für jedes einzelne Grundstück wird ein eigenständiges Grundbuchblatt geführt, das mit einer laufenden Nummer versehen ist.

Grundbucheinsicht

Unter Grundbucheinsicht wird die Erlaubnis verstanden, in ein bestimmtes Grundbuch und die Grundakten einsehen zu dürfen. Wenn man ein berechtigtes Interesse nachweisen kann, darf man Einsicht in das jeweilige Grundbuch nehmen. Jeder Käufer eines Grundstücks darf z.B. das Grundbuch einsehen und eine Abschrift fordern.

Grundbuchkosten

Die Grundbuchkosten gehören zu den Nebenkosten eines Grundstücks-/Immobilienerwerbs. Für die Ermittlung der Grundbuchkosten gibt es feste Gebührensätze. Die Grundbuchkosten machen zusammen mit den Notarkosten ca. 1,5% vom Kaufpreis der Immobilie aus.

Grunddienstbarkeiten

Eine Grunddienstbarkeit ist die Belastung eines Grundstücks oder grundstücksgleichen Rechts (des dienenden Grundstücks) zugunsten des Eigentümers eines anderen Grundstücks (des herrschenden Grundstücks). Zu den typischen Grunddienstbarkeiten zählen Wegerechte, Leitungsrechte und Geh- und Farhtrechte. Im Grundbuch werden Grunddienstbarkeiten in der Abteilung II eingetragen.

Grunderwerbsteuer

Der Grunderwerbsteuer unterliegen Erwerbsvorgänge an inländischen Grundstücken.

Nachstehden aufgelistet sind die aktuellen Zinssätze, die je nach Bundesland fällig sind:

  • 3,50% - Bayern, Sachsen
  • 4,50% - Hamburg
  • 5,00% - Baden Württemberg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt
  • 6,00% - Berlin, Hessen
  • 6,50% - Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Schleswig-Holstein, Thüringen


Grundflächenzahl

Die Grundflächenzahl wird im Bebauungsplan festgesetzt. Diese Zahl gibt den Flächenanteil eines Baugrundstückes an, der überbaut werden darf. Bei einer Grundflächenzahl von 0,3 dürften z.B. 30% des Grundstücks bebaut werden, wobei Grundflächen von Garagen und Stellplätzen sowie deren Zufahrten mitzurechnen sind.

Grundpfandrechte

Grundpfandrechte sind Belastungen eines Grundstückes, eine Hypothek oder eine Grundschuld. Der Grundpfandrechtsgläubiger kann Bezahlung aus dem Grundstück verlangen. Dazu muss der Grundstückseigentümer ggf. die Zwangsvollstreckung seines Grundstücks dulden.

Grundpfandrechtsgläubiger

Der Begünstigte eines Grundpfandrechts ist der Grundpfandrechtsgläubiger. Im Rahmen einer Baufinanzierung ist es der Darlehensgeber, da durch das Grundpfandrecht seine Ansprüche aus dem Darlehen gesichert werden.

Grundschuld

Die Grundschuld ist eine Belastung des Grundstücks, bei der eine bestimmte Geldsumme aus dem Grundstück, an den Grundschuldgläubigen zu zahlen ist. Die Grundschuld ist - im Gegensatz zur Hypothek - nicht vom Bestand einer Forderung abhängig.

Grundschuldbestellung

Im Zuge der Finanzierung muss vor Auszahlung des Darlehens die Grundschuld eingetragen werden. Diese Grundschuldbestellung wird in der Regel vom Notar durchgeführt.

Grundschuldbestellungsurkunde

Die Grundschuldbestellungsurkunde ist eine notarielle Urkunde. In dieser erklärt der Grundstückseigentümer seine Zustimmung zur Belastung seines Grundstücks mit einer Grundschuld als Grundpfandrecht, verbunden mit dem Antrag, diese in das Grundbuch einzutragen.

Grundschulddarlehen

Hierbei handelt es sich um eine wenig gebräuchliche Bezeichnung von Darlehen, bei denen eine Grundschuld als Sicherheit für den Darlehensgeber zur Eintragung kommt.

Grundschuldzins

Der Grundschuldzins wird im Grundbuch zusammen mit der Grundschuld eingetragen. Die Höhe der Grundschuld entspricht meist dem Darlehensbetrag. Der Grundschuldzins hingegen weicht erheblich vom Darlehenszins ab, da der Darlehensgeber im Falle einer Zwangsversteigerung damit weitere Forderungen (z.B. ausstehende Zinszahlungen, Kosten für Zwangsversteigerung) abdecken möchte. Der Grundschuldzins kommt erst im Zuge einer Zwangsversteigerung zum tragen.

Grundschuldzweckerklärung

Die Grundschuldzweckerklärung stellt die Verbindung zwischen der einzutragenden Grundschuld und dem dazugehörigen Darlehen her. Die Erklärung wird vom Notar aufgesetzt, der für die Grundschuldeintragung ohnehin heranzuziehen ist.

Grundsteuer

Die Grundsteuer ist eine Gemeindesteuer auf Grundbesitz. Die Erhebung erfolgt nach einheitlichen Grundstätzen. Im Wesentlichen hängt die Höhe vom Einheitswert und dem Hebesatz der Gemeinden ab.

Grundstück

Im natürlichen Sinn ist das Grundstück ein abgemessener Teil der Erdoberfläche. Im katasterrechtlichen Sinn ist das Grundstück ein Flurstück mit eigener Nummer. Im Rechtssinn ist das Grundstück eine Eintragung im Grundbuch unter einer Nummer.

Grundstückskaufvertrag

Der Grundstückskaufvertrag ist ein notariell beurkundeter Vertrag über den Erwerb von Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten oder Erbbaurechten.

Gutachten

Das Gutachten ist ein Dokument, in dem eine exakte Beurteilung der Immobilie stattfindet. Auf Basis des Gutachtens legt der Darlehensgeber den Beleihungswert der Immobilie fest, da das Gutachten mit einer Aussage über den Wert der Immobilie schließt.

Gutachter

Der Gutachter verfügt auf einem gewissen Fachgebiet über eine spezielle Sachkunde. Durch dieses überdurchnittliche Fachwissen können Gutachter jeweilige Stellungnahmen (Gutachten) aus einem Fachgebiet abgeben.

Gutachterkosten

Die Gutachterkosten fallen für die Beauftragung und Erstellung eines Gutachtens über die Immobilie an.

Guthabenzins

Bausparguthaben werden bei allen Tarifvarianten jährlich verzinst. Dabei wird zum Teil eine Mischung aus Guhabenzins und Bonuszins ausgezahlt. Der Bonus wird z.B. bei Verzicht auf das Darlehen gezahlt.

Güterstand

Die vermögensrechtliche Beziehung zwischen Ehepartner wird als Güterstand bezeichnet. In der Regel gilt die Zugewinngemeinschaft, bei der jeder Ehepartner die Werte behält, die er bereits vor Eheschließung besaß und alles was im Laufe der Ehe an Sach- oder Vermögenswerten hinzukommt wird genau aufgeteilt. Weitere Möglichkeiten sind Gütertrennung und Gütergemeinschaft. Diese müssen aber speziell durch einen Ehevertrag vereinbart werden.

Online Antrag

Damit wir Ihre Finanzierung detailliert und schnell prüfen können, benötigen wir von Ihnen vorab einige Informationen.

Über den nachstehenden Link generieren Sie sich einen personalisierten Finanzierungsantrag den Sie sich via Email zusenden und am PC downloaden.

Finanzierung anfragen

ING: Konditionssenkung per 20.03.2019

Erfreulicherweise senkt die ING ihre Baufi-Konditionen je nach Zinsbindung um bis zu 0,07%. Lassen Sie sich jetzt Ihr Angebot aktualisieren.

ING: Konditionssenkung per 13.03.2019

Erfreulicherweise senkt die ING ihre Baufi-Konditionen je nach Zinsbindung um bis zu 0,12%. Lassen Sie sich jetzt Ihr Angebot aktualisieren.

DSL: Aktion Volltilger mit 0,10% Zinsnachlass

Der Nachlass gilt ab 18.03.2019 für Neubauvorhaben und ist befristet bis zum 17.05.2019. Interessiert?

Alle News anzeigen ›
Kontakt
Was können wir für Sie tun?
Tel:  +49(0)30 - 640 881 0
Fax: +49(0)30 - 640 881 180
E-Mail: info@mkib.de
MKIB Online
Finanzierungsvermittlung GmbH
Karl-Marx-Allee 90 A, 10243 Berlin