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Lexikon

Unser Lexikon hilft Ihnen dabei die branchentypischen Fachwörter rund um die Thematiken Wohneigentum und Baufinanzierung besser zu verstehen. Wählen Sie dazu den jeweiligen Anfangsbuchstaben des gesuchten Begriffs.

Listenansicht für die Begriffe

Nacherbenvermerk

Der Erblasser kann testamentarisch verfügen, dass sein Erber zunächst an einen Vorerben geht und bei Eintreten eines bestimmten Ereignisses (z.B. Wiederverheiratung oder Tod des Vorerben) an einen Nacherben. Der Nacherbe erbt dabei vom Erblasser und nicht vom Vorerben, wodurch dieser in seiner Verfügungsgewalt über das Erbe eingeschränkt ist. Wenn sich im Nachlass nun ein Grundstück befindet wird der Schutz des Nacherben durch ein Nacherbenvermerk in Abteilung II des Grundbuchs gewährleistet. Damit darf die Immobilie vom Vorerben nicht verkauft, belastet oder verschenkt werden, ausser der Nacherbe stimmt zu.

Nachfinanzierung

Wenn sich im Laufe des Bauvorhabens herausstellt, dass die Kosten (und damit der Finanzierungsbedarf) höher sind als geschätzt und daher zusätzlich zum bereits vereinbarten Baudarlehen ein weiterer Kredit nötig wird, spricht man von einer Nachfinanzierung.

Nachrang

Bei einem Hauskauf oder -bau ist fast immer eine Baufinanzierung notwendig. Diese wird in der Regel durch eine Grundschuld abgesichert, die ins Grundbuch eingetragen wird. Die erstrangige Grundschuld wird bei der ersten Finanzierung eingetragen. Alle weiteren Finanzierungen werden dann im Nachrang eingetragen. Bei erstrangigen Grundschulden verlangen die Banken geringere Zinsen für ein Darlehen und werden im Falle einer Zwangsversteigerung aus den Erlösen zuerst bedient.

Nachrangdarlehen

Bei einem Nachrangdarlehen erfolgt die Besicherung nachrangig zu einer Fremdgrundschuld, die im ersten Rang steht.

Nachrangfinanzierungen

Nachrangfinanzierungen sind Finanzierungen, bei denen das Grundpfandrecht nicht im 1. Rang eingetragen wird.

Nebenkosten

Alle Kosten die neben dem eigentlichen Kaufpreis der Immobilie anfallen sind die Nebenkosten. Bei der Kalkulation der Gesamtinvestition dürfen diese nicht vernachlässigt werden. Wenn die Immobilie erworben wurde, fallen laufende Nebenkosten in Form von Betriebs- bzw. Bewirtschaftungskosten an. Diese sind bei der Ermittlung der monatlichen Belastung zu beachten.

Nebenleistungen

Die Zahlungsverpflichtungen des Darlehensnehmers, die neben den Zins- und Tilgungsleistungen vereinbart werden, werden als Nebenleistungen bezeichnet. Dazu gehören z.B. Bereitstellungszinsen, Teilvalutierungszuschläge, Schätzungsgebühren, Bürgschaftsgebühren.

Negativattest

Wenn eine Gemeinde auf ihr Vorkaufsrecht für ein Grundstück verzichtet, bestätigt sie dies im Negativattest. Erst wenn diese Bescheinigung vorliegt, darf das Grundbuchamt eine Eigenumsumschreibung aufgrund eines Grundstücksvertrags vornehmen.

Negativbescheid

Vor der Bestellung einer Grundschuld muss in den Neuen Bundesländern in der Regel ein Negativbescheid erbracht werden. Hierin wird bestätigt, dass keine vermögensrechtlichen Ansprüche auf ein Grundstück geltend gemacht werden. Ausgestellt wird der Bescheid vom Amt zur Regelung offener Vermögensfragen.

Negativbescheinigung

Grundstücke unterliegen grundsätzlich dem Vorkaufsrecht der Gemeinden, ohne dass dieses im Grundbuch eingetragen sein muss. Mit einer Negativbescheinigung erklärt die Gemeinde, dass kein Vorkaufsrecht besteht, oder dass der Anspruch auf das Vorkaufsrecht nicht geltend gemacht wird.

Negativerklärung

Eine Negativerklärung des Darlehensnehmers dient der Absicherung von Kleinkrediten. Der Darlehensnehmer erklärt darin, dass er sein Vermögen nicht zu Ungunsten des Darlehensgebers belasten oder veräußern wird.

Nennbetrag

Der Nennbetrag ist der gesamte Darlehensbetrag, der sich aus dem Nettodarlehensbetrag und den anfallenden Einmalkosten zusammensetzt. Dieser Nennbetrag muss mit den monatlichen Raten vom Darlehensnehmer an den Darlehensgeber zurück gezahlt werden.

Nennwert

Der Nennwert ist gleichbedeutend mit dem Nominalbetrag. Er stellt die Darlehenssumme, die im Darlehensvertrag zwischen Darlehensnehmer und -geber vereinbart wurde, dar. Wenn z.B. ein Darlehen über 200.000 € vereinbart wurde, ist dies der Nennwert.

Nettokaltmiete

Die Nettokaltmiete ergibt sich aus der Bruttokaltmiete abzüglich der umlagefähigen Betriebskosten. Bei der Ertragswertermittlung wird oft die Nettokaltmiete als ansetzbare Miete herangezogen.

Nettokreditbetrag

Der Nettokreditbetrag (seit 2010 Nettodarlehensbetrag) ist der auszuzahlende Darlehensbetrag abzüglich Bearbeitungskosten, Schätzkosten und eines möglichen Disagios.

Nettomiete

Die Nettomiete ergibt sich aus der Nettokaltmiete abzüglich der nicht umlagefähigen Betriebskosten.

Nichtabnahmeentschädigung

Wird ein Darlehen nach Abschluss des Vertrages nicht in Anspruch genommen, so wird eine vertraglich geregelte Nichtabnahmeentschädigung fällig.

Nichtproportionale Teilung

Das bisher angesparte Bausparguthaben kann man beliebig auf mehrere Teilverträge aufteilen. Für jeden Teilvertrag wird die Bewertungszahl neu berechnet. Damit beschleunigt sich die Zuteilung eines Teilvertrages.

Niedrigenergiehaus

Wenn der Heizenergieverbrauch eines Hauses wesentlich unter dem zulässigen Mass liegt, spricht man von einem Niedrigenergiehaus. So ein Haus kommt im Idealfall ohne eine Heizung aus. Dies wird durch einen erhöhten Aufwand für Wärmedämmung, kontrollierte Lüfung, Wärmerückgewinnung und Verwendung spez. Bauteile erreicht.

Nießbrauch

Der Nießbrauch gewährt seinem Inhaber das Recht auf uneingeschränkte Nutzungen des Gegenstandes (z.B. Grundstücks). Das Recht auf Veräußerung oder Belastung ist allerdings nicht inbegriffen.

Nominalbetrag

Der Nominalbetrag ist der im Darlehensvertrag vereinbarte Betrag des Darlehens.

Nominalschuld

Die Nominalschuld ist die Darlehenssumme, die wichtig für die Berechnung der Zinsen, Tilgung, Disagio und Bearbeitungsgebühr ist.

Nominalzins

Der Nominalzins ist das reine Entgelt für die Überlassung von Kaufkraft. Er wird auf Grundlage des Nettokreditbetrags berechnet. Er ist nicht mit dem Effektivzins zu verwechseln.

Nominalzinssatz

Der Begriff Nominalzinssatz wurde 2010 durch den Begriff Sollzinssatz ersetzt. Dieser kann entweder gebunden oder veränderlich vereinbart werden.

Notaranderkonto

Mit einem Notaranderkonto können Gelder, z.B. Darlehensauszahlungen, treuhändlerische durch einen Notar verwaltet werden.

Notarbestätigung

Wenn der Notar gegenüber dem Kreditinstitut schriftlich bestätigt, dass der rangrichtigen Eintragung der Grundschuld keine sonstigen Anträge beim zuständigen Grundbuchamt entgegenstehen, ist dies die Notarbestätigung.

Notarielle Beurkundung

Eine notarielle Beurkundung ist notwendig, wenn ein Grundstück gekauft oder mit einem Grundpfandrecht belastet werden soll. Die Beurkundung ist die strengste gesetzliche Formvorschrift.

Notarieller Kaufpreis

Der Kaufpreis der im notariellen Kaufvertrag festgeschrieben ist, ist der notarielle Kaufpreis. Dieser ist z.B. für die steuerliche Abschreibung, die Grunderwerbsteuer und für die Ermittlung des Beleihungswertes maßgeblich.

Notarkosten

Die Notarkosten gehören zu den Nebenkosten bei einem Immobilienkauf. Für alle Vorgänge (z.B. Beurkundung) in denen ein Notar tätig werden muss, fallen Notarkosten an.

Notleidender Kredit

Wenn bei einem gewährten Darlehen die Zinsen oder Tilgungsraten nicht mehr bezahlt werden, spricht man von einem notleidenden Kredit. Es ist dabei ungewiss, ob der Darlehensnehmer das Darlehen zurückzahlen kann.

Nutzfläche

Die Nutzfläche eines Gebäudes ist der Anteil der Grundfläche, der entsprechend der Zweckbestmmung genutzt wird, wie z.B. Keller, Waschküche.

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Commerzbank: Zinssenkung per 18.11.2019

Die Commerzbank senkt die Einstände für das Baufinanzierungsgeschäft. Der Zinsnachlass beträgt je nach Zinsbindung 0,15%.

Commerzbank: Baufi-Konditionen steigen zum 14.11.2019

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Allianz: Erhöhung der Baufinanzierungskonditionen

Die Allianz erhöht ihre Konditionen für die Baufinanzierung per 19.11.2019. Je nach Zinsbindung erfolgt eine Erhöhung von bis zu 0,07%.

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