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Lexikon

Unser Lexikon hilft Ihnen dabei die branchentypischen Fachwörter rund um die Thematiken Wohneigentum und Baufinanzierung besser zu verstehen. Wählen Sie dazu den jeweiligen Anfangsbuchstaben des gesuchten Begriffs.

Listenansicht für die Begriffe

Rahmenzins

Zusammen mit der Grundschuld wird der Rahmenzins in das Grundbuch eingetragen. Mit diesem sichert der Darlehensgeber zusätzliche Nebenleistungen ab.

Rangattest

Die schriftliche Bestätigung des Notars an das Kreditinstitut, dass eine Grundschuldeintragung durchgeführt werden kann, ist der Rangattest.

Rangbescheinigung

Nach der Eintragung der Grundschuld im Grundbuch wird eine Rangbescheinigung erteilt. Diese gibt den aktuellen Grundbuchstand wieder.

Rangrücktritt

Ein Rangrücktritt ist die freiwillige Rückstufung der Forderung eines Grundpfandgläubigers hinter jener eines anderen. Er tritt somit im Rang zurück.

Rangstelle

Wenn in einem Grundbuch mehrere Rechte eingetragen sind, gibt die Rangstelle Aufschluss über die Reihenfolge, in der die Gläubiger im Fall der Zwangsvollstreckung aus dem Erlös bedient werden. Durch einen Rangrücktritt können die Rangverhältnisse nachträglich geändert werden.

Rate

Die Rate ist eine regelmäßige Zahlung des Darlehensnehmers an den Darlehensgeber. Die Rate setzt sich aus den Zinsen und der Tilgung zusammen und wird oft auch als Annuität bezeichnet.

Ratendarlehen

Während der Zinsfestschreibungszeit wird neben den Zinsen ein konstanter Tilgungsbetrag gezahlt. Durch diese Tilgung verringert sich die Restschuld und dadruch der Zinsbetrag. Die anfängliche Belastung aus dem Darlehen ist in der Regel deutlich höher als bei einem vergleichbaren Annuitätendarlehen, sie sinkt jedoch kontinuierlich.

Ratenkredit

Der Ratenkredit dient der Finanzierung von Konsumgütern und ist ein Kredit bei Privatpersonen. Die Rückzahlung erfolgt in monatlich identischen Raten (Ausnahme: erste und/oder letzte Rate).

Ratenverzug

Wenn der Darlehensnehmer seinen laufenden Tingungs- und Zinsverpflichtungen nicht fristgerecht nachkommt, liegt ein Ratenverzug vor. In diesem Fall wird ein Verzugsschaden berechnet, dessen Höhe sich am Bruttosollzinssatz orientiert.

Realkredit

Ein Realkredit ist ein langfristiger Kredit, der durch Grundpfandrechte (Hypothek, Grundschuld oder Sicherungsgrundschuld) gesichert ist.

Realkreditinstitut

Realkreditinstitut ist der Oberbegriff für Spezialbanken, die Immobilienfinanzierung betreiben.

Reallast

Das Recht einer bestimmten Person, aus einem Grundstück wiederkehrende Leistungen zu verlangen, nennt man Reallast. Dabei sind neben Zahlung von Geldbeträgen auch andere Dienst- und Sachleistungen möglich. Durch die Einigung zwischen Eigentümer und Berechtigtem, sowie durch Eintragung in das Grundbuch entsteht die Reallast.

Referenzgebäude

Ein virtuelles Gebäude, das bei jeder Berechnung des Energieausweises neu erstellt wird, nennt man Referenzgebäude. Dieses dient dem Vergleich des Energiebedarfs eines baugleichen Gebäudes.

Referenzkonto

Ein Girokonto, auf das Auszahlungen von einem zweiten Konto gebucht werden, bzw. von dem Beträge auf ein zweites Konto abgebucht weren, nennt man Referenzkonto.

Refinanzierung

Die Refinanzierung ist die Mittelbeschaffung eines Kreditinstitutes, um Darlehen vergeben zu können. Hypothekenbanken geben zu diesem Zweck Pfandbriefe an Anleger aus und reicht das erhaltene Geld an Darlehensnehmer weiter.

Regelinsolvenzverfahren

Wenn ein Schuldner seine Schulden nicht mehr abtragen kann, wird ein Regelinsolvenzverfahren eingesetzt. Dieses sichert die Befriedigung der Gläubiger am Ende des Verfahrens, indem das Vermögen des Schuldners verwertet wird. Dazu kann neben der Zwangsversteigerung des Hauses z.B. auch die Auflösung eines bestehenden Unternehmens durchgeführt werden.

Regelsparbeitrag

Die regelmäßig wiederkehrende und gleich bleibenden Sparbeiträge auf einen Bausparvertrag, nennt man Regelsparbeitrag. Dieser macht den Verlauf eines Bausparvertrags bis zur Zuteilung genau planbar.

Reinertrag

Die Summe der Einnahmen abzüglich der Summen der Aufwendungen (Ausgaben) ergeben den Reinertrag. Dieser wird oft auch als Jahresreinertrag bezeichnet.

Renovierung

Wenn der ursprünglich vorhandene Zustand eines Gebäudes wiederhergestellt wird, nennt man das Renovierung. Es ist eine Maßnahme zur Instandhaltung einer Immobilie.

Rentenschuld

Die Renteschuld ist eine Belastung des Grundstücks. Dabei ist zu regelmäßig wiederkehrenden Terminen eine bestimmte Geldsumme aus dem Grundstück zu zahlen. Die Rentenschuld ist eine Sonderform der Grundschuld und heutzutage als Kreditsicherheit nicht von Bedeutung.

Restlaufzeit des Erbbaurechtsvertrages

Wenn man eine Immobilienfinanzierung aufnimmt, ist es wichtig, dass die Restlaufzeit des Erbbaurechtsvertrages länger dauert als die voraussichtliche Laufzeit des abgeschlossenen Darlehens. Andernfalls ist kaum eine Kreditvergabe möglich.

Restschuld

Der Betrag vom Darlehen, der nach Abzug der bisher geleisteten Tilgungen vom Darlehensnehmer noch zurückzuführen ist.

Restschuldversicherung

Die Restschuldversicherung dient dem Darlehensgeber als zusätzliche Sicherheit und wird im Darlehensvertrag an die Bank abgetreten. Bei der Restschuldversicherung wird der Darlehensnehmer bzw. dessen Hinterbleibene für den Fall des Todes, Krankheit oder Arbeitslosigkeit abgesichert.

Revalutierung freier Grundschuldteile

Durch die Rückzahlung eines Darlehens enstehen freie Grundschuldteile. Wenn man nun ein neues Darlehen aufnimmt, dessen maximale Höhe den freien Grundschuldteilen entspricht, ist dies eine Revalutierung freier Grundschuldteile. Man muss dadurch keine neue Grundschuld eintragen lassen, sondern kann die freien Teile der bereits bestehenden Sicherheit nutzen.

Risikobegrenzungsgesetz

Das Gesetz zur Begrenzung der mit Finanzinvestitionen verbundenen Risiken (Risikobegrenzungsgesetz) ist ein deutsches Bundesgesetz, das die Gestaltung von Kredit- und Sicherungsverträgen sowie die Abtretung von Kreditforderungen regelt.

Risikolebensversicherung

Die Risikolebensversicherung dient in erster Linie der Absicherung finanzieller Verpflichtungen wie z.B. Hypotheken- oder Ratenazhlungen. Eine Kapitalbildung erfolgt bei dieser Versicherungsform nicht. Im Falle des Todes der versicherten Person wird den im Vertrag begünstigten Personen die vereinbarte Summe ausgezahlt.

Rohertrag

Die Immobilienwirtschaft benutzt bei der Wertermittlung von Gebäuden die Begriffe Rohertrag und Reinertrag. Der Rohertrag ergibt sich aus den bei ordnungsgemäßer Bewirtschaftung und zulässiger Nutzung marktüblich erzielbaren Erträgen einer Immobilie. Zieht man von diesem Rohertrag die Bewirtschaftungskosten ab, erhält man den Reinertrag.

Rückauflassungsvormerkung

Die Rückauflassungsvormerkung sichert die Ansprüche des Verkäufers auf Rückübertragung eines Grundstücks. Der Eintrag dieser Vormerkung im Grundbuch kommt oft in Verbindung mit der Bebauung von Grundstücken vor, die von Städten und Gemeinden verkauft werden. Der Kauf solche eines  Grundstücks ist mit best. Auflagen verbunden. Hält der Käufer diese Auflagen nicht ein, hat der frühere Eigentümer (in diesem Fall die Stadt) einen Anspruch auf Rückübertragung.

Rückgewähransprüche

Die Ansprüche des Grundstückseigentümers gegenüber dem Grundschuldgläubiger (Darlehensgeber) auf Rückgabe der Grundschuld, sobald die durch die Grundschuld gesicherten Ansprüche (Darlehen) befriedigt sind.

Rücktritt (vom Darlehensvertrag)

Die einseitige Aufhebung eines noch nicht ausgezahlten Darlehensvertrages durch den Darlehensgeber nennt man Rücktritt. Wenn z.B. nachträglich Informationen gekannt werden, die eine Auszahlung nicht mehr rechtfertigen, wird der Darlehensgeber vom Vertrag zurückreten. Auch falsche Angaben im Darlehensantrag berechtigen den Darlehensgeber zurückzutreten und eine sogenannte Nichtabnahmeentschädigung zu verlangen.

Rückzahlung

Die Rückzahlung wird häufig als Tilgung bezeichnet. Sie stellt die Rückführung eines Darlehens dar.

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