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Lexikon

Unser Lexikon hilft Ihnen dabei die branchentypischen Fachwörter rund um die Thematiken Wohneigentum und Baufinanzierung besser zu verstehen. Wählen Sie dazu den jeweiligen Anfangsbuchstaben des gesuchten Begriffs.

Listenansicht für die Begriffe

Sachwert

Der Sachwert ist der Wert der Grundstücksfläche und der Wert der Aufbauten des Grundstücks (Substanzwert). Daraus erklärt sich auch die Ermittlung des tatsächlichen Wertes der Substanz im Sachwertverfahren, das bei der Beleihungswertermittlung beim eigengenutzten Objekt angewendet wird.

Sachwertverfahren

Das Sachwertverfahren ist ein Verfahren zur Wertermittlung von eigengenutzten Immobilien. Der Wert der Immobilie bemisst sich nicht nach den zukünftig dauerhaft erzielbaren Reinerträgen, sondern nach den Herstellungskosten bzw. Wiederbeschaffungskosten (Sachwert).

Scheidungsfolgevereinbarung

Ein Vertrag zwischen Eheleuten, der für den Fall der Trennung oder im Rahmen des Scheidungsverfahrens aufgesetzt wird, ist die Scheidungsfolgevereinbarung. In dieser werden die konkreten Scheidungsfolgen geregelt. Die Scheidungsfolgevereinbarung muss entweder bei einem Notar beurkundet werden oder im Scheidungstermin vom Richter ins Protokoll aufgenommen werden.

Schlichtungsstelle

Eine Schlichtungsstelle ist eine Einrichtung eines Verbandes oder eines Vereins, vor der Streitfälle außergerichtlich behandelt werden. In einzelnen Bereichen ist das Synonym hierfür auch Schiedsstelle oder freiwilliges Schiedsgericht.

Schufa

Schufa ist die Kurzbezeichnung für die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung. Die in ihr zusammengeschlossenen Kreditinstitute haben sich verpflichtet, die Eröffnung und Schließung von Girokonten, die Einräumung von Konsumentenkrediten und Bürgschaftsübernahmen, sowie nicht vertragsgemäßes Verhalten der Schufa mitzuteilen.

Schuldanerkenntnis

Das Schuldanerkenntnis ist eine einseitige Erklärung, durch die das Bestehen eines Schulsdverhältnisses anerkannt wird. Das Schuldanerkenntnis dient zur Beweiserleichterung für den Gläubiger (Darlehensgeber).

Schuldbeitritt

Der Schuldbeitritt ist eine personelle Änderung des Schuldverhältnisses (Darlehensvertrag), bei der zum bisherigen Schuldner ein weiterer hinzutritt. Zusammen mit dem Schuldbeitritt erfolgt meistens eine Schuldhaftentlassung eines bestehenden Darlehensnehmers. Ein alleiniger Schuldbeitritt ohne gleichzeitige Schuldhaftentlassung kommt in der Regel nicht vor.

Schuldhaftentlassung

Wenn im Rahmen eines Schuldnerwechsels bei einem Geimeinschaftsdarlehen einer der Darlehensnehmer aus dem Vertragsverhältnis entlassen werden soll, spricht man von einer Schuldhaftentlassung.

Schuldner

Die Person, die eine Leistung wegen einer Schuld zu erbringen hat, wird Schuldner genannt. Diese Leistung ist an den Gläubiger zu leisten. In der Regel liegen gegen den Schuldner Geldforderungen aus z.B. der Überlassung von Krediten, Darlehen oder Hypotheken vor.

Schuldnertausch

Beim Schuldnertausch tritt anstelle des bisherigen Schuldners ein anderer in den Kreditvertrag ein. Dies kann bei einem Immobilienverkauf beispielsweise der Käufer sein. Hier ist wesentlich, dass die Bonität des neuen Schuldners der des alten entspricht. Stimmt der Darlehensgeber einer derartigen Vertragsänderung zu, berechnet er keine Vorfälligkeitsentschädigung, sondern nur eine Bearbeitungsgebühr.

Schuldnerwechsel

Um einen Schuldnerwechsel handelt es sich bei einer personellen Änderung der Darlehensnehmer. Alle bisherigen Vertragsbestandteile (auch die Darlehenssumme und die Konditionen) bleiben hierbei unverändert bestehen.

Schuldübernahme

Die Schuldübernahme bezeichnet eine personelle Änderung des Schuldverhältnisses, bei der an die Stelle des bisherigen Schuldners ein neuer Schuldner tritt. Die Zustimmung des Gläubigers ist zwingend erforderlich, damit er vor dem Aufdrängen eines unter Umständen zahlungsunfähigen Schuldners geschützt wird.

Schuldzinsen

Das Entgelt für die Überlassung von Finanzierungsmitteln wird Schuldzinsen genannt.

Schuldzinsenabzug

Schuldzinsen haben bei vermieteten Objekten den Charakter von Werbungskosten und können von der Steuer abgesetzt werden.

Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung

Die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung, kurz SCHUFA, ist eine Institution der Kreditinstitute, die auch von Unternehmen getragen wird, die Kredite vergeben. Die angeschlossenen Unternehmen geben Bonitätsdaten einzelner Personen an die Schufa weiter. Diese Daten werden dort gesammelt und verarbeitet. Wenn ein Darlehen vergeben werden soll, stellen die Darlehensgeber eine Abfrage über die Daten des Antragstellers bei der Schufa. Dies ist nur möglich, wenn die Einwilligung des Antragstellers vorliegt. Daher muss bei jedem Darlehensvertrag die Schufa-Klausel unterschrieben werden, die diese Einwilligung beinhaltet. Ansonsten darf die Schufa die Daten nicht herausgeben.

Schätzkosten

Schätzkosten können entstehen, wenn eine Schätzung des Wertes eines Grundstücks oder Bauwerkes erfolgt.

Schätzung

Der Darlehensgeber benötigt zur Ermittlung des Beleihungswerts eines Objekts die Schätzung eines Sachverständigen. Berücksichtigt werden hierbei z.B. die Lage des Grundstücks, der Zustand des darauf errichteten Gebäudes und der erwirtschaftete oder nachhaltig erzielbare Mietertrag wie auch die örtlichen Marktverhältnisse.

Schätzungsgebühren

Wenn ein Darlehen, z.B. für den Hauskauf, aufgenommen wird, muss ein Sachverständiger prüfen, wie viel das Gebäude Wert ist. Dies ist dann die Grundlage für die Errechnung des Beleihungswertes. Die für den Sachverständigen anfallenden Kosten werden Schätzungsgebühren genannt.

Schätzungskosten

Für die Bewertung einer Immobilie durch einen Sachverständigen entstehen Schätzungskosten. Diese werden oft dem Darlehensnehmer belastet und sind diesem bei Abschluss des Darlehens mitzuteilen. Die Schätzkosten laufen nicht in die Berechnung des Effektivzinssatzes ein, da sie nicht unmittelbar zur Darlehenszusage benötigt werden.

Scoring

Um eine Risikoklassifizierung für standardisierte Kredite durchzuführen, wird Kreditscoring als ein statistisches Verfahren von Kreditinstituten angewendet. Das Scoring dient der Bonitätseinschätzung für die Kreditvergabe.

Selbst- und Nachbarhilfe

Die Selbst- und Nachbarhilfe wird auch Eigenleistung oder Muskelhypothek genannt. Sie beinhaltet Arbeiten durch Nachbarn, Familie und Freunde mit denen betreffende Handwerkerlohnkosten eingespart werden können.

Selbstauskunft

Die Selbstauskunft ist eine vom Antragsteller abgegebene und dem Darlehensgeber zur Verfügung gestellte Auskunft über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse. Diese ist in Form eines Fragebogend verfasst und wird von den Verwendern als Vordruck eingesetzt. Sie soll den Verwender in die Lage versetzen, auf Grundlage der Selbstauskunft eine finanzielle Entscheidung zu treffen. Die vom Antragsteller mitgeteilten Angaben müssen durch jew. Dokumente (Gehaltsabrechnung, Kontoauszüge, Einkommensteuerbescheide, usw.) belegt werden.

Selbstschuldnerische Bürgschaft

Bei der selbstschuldnerischen Bürgschaft hat der Bürge auf die Einrede der Vorausklage verzichtet. Das bedeutet, dass der Bürge in Anspruch genommen werden kann, ohne dass vom Hauptschuldner die Zahlungsunfähigkeit feststehen muss. Der Bürge haftet somit wie der Haupschuldner.

Selbstständige

Berufliche Selbständigkeit ist eine Form einer Erwerbstätigkeit. Die Einordnung als Selbständiger folgt in verschiedenen Bereichen des Rechts (Arbeitsrecht, Sozialversicherungsrecht, Steuerrecht) unterschiedlichen Kriterien. Gemeinsames Merkmal ist die Unabhängigkeit von einem Arbeitgeber.

Sicherheiten

Im Rahmen einer Baufinanzierung werden vom Darlehensgeber Sicherheiten in Form von Grundpfandrechten (Grundschulden) bestellt. Im Einzelfall können auch Zusatzsicherheiten wie Bürgschaften von Dritten oder ähnliches verlangt werden.

Sicherheitsleistung

Jeder Beteiligte im Zwangsversteigerungsverfahren, der aus dem Gebot einen Erlösanteil beanspruchen kann, ist berechtigt vom Bieter eine Sicherheitsleistung zu verlangen. Bei Verlangen muss diese sofort nach Abgabe des Gebotes in Höhe von 10% des festgesetzten Verkehrswertes erbracht werden.

Sicherungsabrede

Durch die Sicherungsabrede wird die vertragliche Verknüpfung zwischen dem Darlehen und der abstrakten Grundschuld hergestellt. Sie ist bestandteil der Zweckerklärung.

Sicherungshypothek

Die Sicherungshypothek ist eine Unterart der Hypothek und stellt ein Grundpfandrecht dar. Die Sicherungshypothek ist zwingend an das bestehen einer Forderung gekoppelt (streng akzessorisch) und wird m Grundbuch eingetragen. Sobald die gesicherte Forderung erloschen ist (in der Regel durch Rückzahlung), erlischt auch die Sicherungshypothek kraft Gesetzes. Die Sicherungshypothek ist nicht verkehrsfähig und gilt daher für Kreditinstitute nicht als geeignetes Kreditsicherungsmittel.

Sicherungsvereinbarung

Die Verbindung zwischen dem bewilligten Darlehen und der Grundschuld wird durch die Sicherungsvereinbarung (auch Sicherungsvertrag oder Zweckerklärung) dargestellt.

Sicherungszweckerklärung

Bei der Sicherungszweckerklärung wird nur ein bestimmtes Darlehen besichert, das Anlass der Sicherheitenbestellung gewesen ist. Das zugrunde liegende Darlehen beschränkt sich auf eine einzige, konkret bestimmbare Forderung nebst Darlehenszinsen hieraus.

Sofortkredit

Sofortkredite (auch Kleinkredite) sind eine andere Bezeichnung für Konsumentenkredite. Die Darlehenshöhe liegt hier zwischen 5.000 € und max. 10.000 € und die Laufzeit kann bis zu 10 Jahre betragen. Für diese Darlehen wir keine Grundschuld auf eine Immobilie benötigt.

Sollzins

Der Zinssatz, den der Darlehensnehmer jährlich auf sein Darlehen bzw. auf die Restschuld seines Darlehens zu zahlen hat, nennt man Sollzins. Die Kosten, die das Kreditinstitut dem Darlehensnehmer evtl. noch zusätzlich in Rechnung stellt, sind nicht enthalten.

Sollzinsbindung

Die Sollzinsbindung ist die Zeitspanne, für die der im Darlehensvertrag vereinbarte Sollzins festgeschrieben ist. Dadurch ist der Sollzins gebunden. Wenn die Sollzinsbindung abgelaufen ist kann das Kreditinstitut gewechselt oder der Zins bzw. Zinssatz neu verhandelt und festgeschrieben werden.

Sollzinsfestschreibungszeit

Der Zeitraum, in dem der Sollzinssatz des Darlehens fest zwischen Darlehensnehmer und Darlehensgeber vereinbart ist, wird Sollzinsfestschreibungszeit genannt.

Sollzinssatz

Der Sollzinssatz wird pro Jahr auf das in Anspruch genommene Darlehen angewendet. Er kann gebunden oder veränderlich sein und ist ein periodischer Prozentsatz.

Sondereigentum

Sondereigentum ist Wohneigentum, inklusive der dazu gehörenden Bestandteile des Gebäudes, die verändert, beseitigt oder eingefügt werden können, ohne dass hierdurch das gemeinschaftliche Eigentum oder ein auf Sondereigentum beruhendes Recht eines anderen Wohnungseigentümers über das in § 14 WEG zulässige Maß hinaus beeinträchtigt wird. Hierzu zählen unter anderem Fußbodenbelag, Deckenputz, Wandputz, Wandverkleidung, Innentüren, Einrichtungsgegenstände und -ausstattung, Versorgungsleitungen, Heizkörper, Briefkasten und Rollläden.

Sondernutzungsrecht

Im deutschen Wohnungseigentumsrecht ist das Sondernutzungsrecht die Befugnis, bestimmte Teile des Gemeinschaftseigentums (z.B. Kfz-Stellplätze, Gartenanteile, Kellerräume) allein zu nutzen. Andere Wohnungseigentümer sind von der Mitnutzung ausgeschlossen.

Sondertilgung

Tilgungsleistungen durch den Darlehensnehmer, die über die im Darlehensvertrag vereinbarten Leistungsraten hinausgehen, werden Sondertilgung genannt. Diese führen bei einem Annuitätendarlehen zu einer Verkürzung der Darlehenslaufzeit.

Sondertilgungspflicht

Bei der Sondertilgungspflicht ist der Darlehensnehmer dazu verpflichtet Sondertilgungen zu leisten. Im Gegensatz zum Sondertilgungsrecht hat er hier kein Wahlrecht.

Sondertilgungsrecht

Beim Sondertilgungsrecht besteht für den Darlehensnehmer die Möglichkeit Sondertilgungen zu leisten. Eine Pflicht dazu besteht nicht.

Sparphase

Die Sparphase eines Bausparvertrages beschreibt den Zeitraum, in dem der Bausparer das vereinbarte Mindestsparguthaben anspart.

Sparzulage

Die Sparzulage ist auch als Arbeitnehmersparzulage bekannt. Sie stellt eine staatlich gewährte Geldzulage zur Förderung der Vermögensbildung der Arbeitnehmer dar.

Spezifischer Transmissionswärmeverlust

Der Spezifische Transmissionswärmeverlust liefert Hinweise auf die Qualität der (Gesamt-) Wärmedämmung eines Gebäudes. Es wird der Wärmestrom, der den beheizten Raum durch Transmission nach außen verlässt, und die Temperaturdifferenz zwischen dem Innenraum und der äußeren Umgebung betrachtet.

Staatliche Förderung

Zur staatlichen Förderung gibt es zahllose Maßnahmen von den unterschiedlichen Anbietern (KfW, Länder, Kommunen etc.). Die Angebote reichen von zinsgünstigen Darlehen über Zuschüsse bis Bürgschaften.

Staatliche Zuschüsse

Durch steuerliche Vergünstigungen, zinsgünstige Darlehen, laufende Zuschüsse und Bürgschaften fördert der Staat den Wohnungsbau. Die meisten Arten der Förderung sind an bestimmte Einkommensgrenzen gebunden.

Steuerliche Förderung (des Eigenheims)

Zu den steuerlichen Förderungen gehören die Kinderzulage, die Grundförderung sowie die Förderungen für ökologische Baumaßnahmen.

Stillhalteerklärung

Die Stillhalteerklärung ist im Erbbaurecht eine Vereinbarung zwischen dem Gläubiger des Grundpfandrechts (Kreditinstitut) und dem Grundstückseigentümer. Der Grundstückseigentümer erklärt hier, dass im Falle einer Zwangsversteigerung des Erbbaurechts (Immobilie) der Erbbauzins in Abteilung II im Erbbaugrundbuch nach Zuschlagserteilung bestehen bleibt.

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Commerzbank: Zinssenkung per 18.11.2019

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