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Lexikon

Unser Lexikon hilft Ihnen dabei die branchentypischen Fachwörter rund um die Thematiken Wohneigentum und Baufinanzierung besser zu verstehen. Wählen Sie dazu den jeweiligen Anfangsbuchstaben des gesuchten Begriffs.

Listenansicht für die Begriffe

Taxe

Die Schätzung des Wertes einer Immobilie wird auch als Taxe bezeichnet. Die Schätzung erfolgt dabei in Form eines Wertgutachtens, das durch einen Bausachverständigen erstellt wird.

Taxkosten

Taxkosten werden auch als Schätzgebühren oder Wertermittlungsgebühren bezeichnet. Sie entstehen, wenn der Sachverständige ein Wertgutachten erstellen soll.

Teilauszahlung

Bei Bauvorhaben oder Renovierungen kann häufig nicht der gesamte Darlehensbetrag auf einmal abgerufen werden. Meist erfolgt die Auszahlung dann nach Bautenstand in mehreren Tranchen.

Teilauszahlungszuschlag

Wenn das Darlehen auf Wunsch des Darlehensnehmers in mehreren Teilen (z. B. nach Baufortschritt) ausgezahlt wird, lässt sich das Kreditinstitut den zustätzlichen Aufwand ausgleichen.

Teileigentum

Teileigentum ist das Sondereigentum an nicht zu Wohnzwecken dienenden Räumen in Verbindung mit dem Miteigentumsanteil am gemeinschaftlichen Eigentum.

Teilungserklärung

Im §8 Wohnungseigentumsgesetz (WEG) wird die Teilungserklärung geregelt. Es handelt sich um eine Erklärung des Grundstückseigentümers gegenüber dem Grundbuchamt, dass das Eigentum an dem Grundstück in Miteigentumsanteile aufgeteilt wird, die mit Sondereigentum an einzelnen Wohnungen und/oder nicht zu Wohnzwecken dienenden Räumen verbunden sind. Die Teilungserklärung kann bestimmen, welche Gebäudeteile in Sondereigentum stehen und welche Gemeinschaftseigentum sind. Ferner sind in der Regel besondere Sondernutzungsrechte (z.B. an Stellplätzen) festgehalten. Die Teilungserklärung ist Voraussetzung für die Anlage der Wohnungsgrundbücher und muss notariell beglaubigt sein.

Teilungsversteigerung

Bei der Teilungsversteigerung handelt es sich im ein besonderes Zwangsversteigerungsverfahren zur Auflösung einer Gemeinschaft an einem Grundstück (z.B. bei Eheleuten oder Erbengemeinschaften). Wenn keine andere Vereinbarung zwischen den Beteiligten erzielt werden kann, hat jeder der Beteiligten die Möglichkeit eine Teilungsversteigerung zu beantragen. Das gerichtliche Versteigerungsverfahren entspricht im Grundsatz dem Grundstücksversteigerungsverfahren.

Teilvalutierungszuschlag

Anderer Begriff für "Teilauszahlungszuschlag".

Tilgung

Die regelmäßige Zahlung zur Rückführung eines Darlehens wird als Tilgung bezeichnet. Die Tilgungshöhe entscheidet über die Höhe der Rate und über die Gesamtlaufzeit des Darlehens.

Tilgungsanrechnung

Die Tilgungsanrechnung erfolgt üblicherweise monatlich oder vierteljährlich. Hierbei geht es darum, wann der Darlehensgeber die eingehenden Tilgungsraten von der zu verzinsenden Schuld abzieht.

tilgungsausgesetztes Darlehen

Festdarlehen werden bei der privaten Wohnungsbaufinanzierung meistens im Zusammenhang mit dem Abschluss einer Lebensversicherung Vereinbart. Für den Darlehensnehmer entfällt eine direkte Tilgung des Darlehens. Er zahlt während der Laufzeit der Lebensversicherung bzw. des Darlehens Versicherungsprämien und Zinsen für das Darlehen. Bei Fälligkeit des Darlehens erfolgt die Tilgung aus der Auszahlung der Versicherungssumme.

Tilgungsaussetzung

Gegen Abtretung der Ansprüche aus Bausparverträgen, einer Kapitallebensversicherung und fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen erklärt sich der Darlehensgeber bereit, die vereinbarte Tilgung auszusetzen. In diesem Zeitraum erhält der Darlehensgeber nur die vereinbarten Zinsen.

Tilgungsbetrag

Anderer Begriff für "Tilgung".

Tilgungsdarlehen

Anderer Begriff für "Annuitätendarlehen".

Tilgungsersatz

Anderer Begriff für "Tilgungsaussetzung".

Tilgungsersatzdarlehen

Bei einem Tilgungsersatzdarlehen zahlt der Darlehensnehmer bis zum Vertragsende nur den Sollzins und tilgt das Darlehen nicht oder nur geringfügig. Stattdessen spart er den für die Tilgung des Darlehens erforderlichen Betrag in einem sogenannten Tilgungsersatzvertrag (z.B. Bausparvertrag) an. Die so angesparte Summe wird bei Fälligkeit mit dem Darlehen verrechnet.

Tilgungsersatzleistung

Beitrag, der zur Ansparung von Kapital in eine Lebens- oder Rentenversicherung, einen Bausparvertrag, einen Investmentsparvertrag oder eine fondsgebundene Lebens- oder Rentenversicherung eingezahlt wird, wenn das angesammelte Guthaben zur Tilgung des Darlehens eingesetzt werden soll und die jeweiligen Ansprüche an den Darlehensgeber verpfändet/abgetreten werden.

Tilgungsfreijahre (Tilgungsfreie Jahre)

Tilgungsfreijahre können zwischen Darlehensnehmer und -geber vereinbart werden, so dass die Tilgung erst nach Ablauf eines festgelegten Zeitraumes nach Vollauszahlung des Darlehens beginnt.

Tilgungshypothek

Anderer Begriff für "Annuitätendarlehen".

Tilgungsplan

Unter einem Tilgungsplan versteht man im Bankwesen eine Liste in tabellarischer Form über die künftigen Tilgungsbeträge und Darlehenszinsen nebst zugehörigen Fälligkeiten bei Annuitätendarlehen. Der Tilgungsplan zeigt den Verlauf und Stand der Tilgungen über die Laufzeit des Darlehens auf.

Tilgungssatz

Der Tilgungssatz bezeichnet die Höhe der anfänglichen Tilgung beim Annuitätendarlehen. Im Falle eines endfälligen Darlehens ist der Tilgungssatz die Höhe der Sparrate.

Tilgungsstreckung

Bei der Tilgungsstreckung handelt es sich nicht um die Aussetzung einer Tilgung. Vielmehr gibt es die Möglichkeit einer Tilgungsstreckung bei Darlehen, die ursprünglich unter Einbehalt eines Disagios ausgezahlt wurden. Die Tilgungsstreckung ermöglicht die Auszahlung des Disagios, sodass der gesamte Darlehensbetrag dem Darlehensnehmer zur Verfügung gestellt werden kann. Banktechnisch werden dem Darlehensnehmer dabei zwei Darlehen eingeräumt, nämlich das Hauptdarlehen und das Tilgungsstreckungsdarlehen in Höhe des Disagios. Spätere Tilgungsleistungen werden zunächst auf das Streckungsdarlehen angerechnet, bevor die planmäßige Tilgung des Hauptdarlehens einsetzt. In der Regel hat die Tilgung des zusätzlich gewährten Streckungsdarlehens eine Verlängerung der Laufzeit des Hauptdarlehens zur Folge – dessen Laufzeit wird „gestreckt“.

Tilgungsstreckungskredit

Wird auch als Tilgungsstreckungsdarlehen bezeichnet. Darlehensnehmern, die ein Damnum (= Disagio) in Kauf nehmen, aber den vollen Darlehensbetrag benötigen, gewährt die Bank ein zusätzliches Darlehen (das Tilgungsstreckungsdarlehen) in Höhe des Damnums, das vor Tilgungsbeginn des Hauptdarlehens zurückzuzahlen ist.

Tilgungssurrogat

Anderer Begriff für "Tilgungsersatz".

Tilgungsverrechnung

Die Restschuld wird durch Tilgungsleistungen reduziert. Der Zeitpunkt der Verrechnung der Zahlungen wird in der Tilgungsverrechnung angegeben. Die Verrechnung kann taggenau, zu bestimmten Terminen (jährlich, vierteljährlich, monatlich) oder mit Zahlungstermin erfolgen.

Todesfallleistung

Die Todesfallleistung wird im Versicherungsvertrag vereinbart und gibt die Leistung im Todesfall der versicherten Person an.

Transmissionswärmeverlust

Der Transmissionswärmeverlust ist eine der Verlustleistungen, welche bei einem beheizten Gebäude durch Energieabgabe an die Umgebung entsteht. Bei einer Berechnung nach EnEV werden durch den Gesetzgeber für Wohngebäude Maximalwerte für den umfassungsflächenbezogenen spezifischen Transmissionswärmeverlust festgelegt.

Treuhandauftrag

Treuhandaufträge können an Banken (bei Umschuldungen) oder Notare (z.B. Kauf einer Immobilie) bei Darlehensauszahlungen erteilt werden. Der Treuhänder darf nur gegen bestimmte Auflagen über das gezahlte Geld verfügen.

Treuhandauszahlung

Zahlungen an vertrauenswürdige Dritte mit der Auflage, über das Geld nur zu verfügen, wenn bestimmte Auflagen gegeben sind, werden als Treuhandzahlungen bezeichnet. Die bedeutendsten Treuhandzahlungen sind Zahlungen auf ein Notaranderkonto und Zahlungen an Banken.

Treuhandkonto

Ein Treuhandkonto oder auch Anderkonto dient zur Verwaltung von Treuhandvermögen. Ein Treuhandkonto ist grundsätzlich ein in eigenem Namen, aber für fremde Rechnung unterhaltenes Konto.

Treuhandzahlung

Durch eine Treuhandzahlung kann ein Darlehens bereits ausgezahlt werden, bevor alle Auflagen (z.B. Eintragung der Grundschuld, Eigentumsumschreibung) erfüllt sind. Die Zahlung erfolgt an den Treuhänder mit der Bedingung, dass das Geld an den endgültigen Empfänger weitergeleitet wird, wenn alle Auflagen erfüllt sind.

Treuhändervermerk §70 VAG

Versicherungsgesellschaften nutzen Grundschulden oft als Sicherungsvermögen zur Refinanzierung. Laut Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) darf über solche Grundschulden nicht frei verfügt werden, weshalb bei solchen Grundschulden im Grundbuch ein Treuhändervermerk gemäß § 70 VAG eingetragen wird.

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